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Projekte und Fördermittel

Seit der Gründung des Kommunalen Integrationszentrums im August 2013 werden über den Querschnittsbereich Fördermittel akquiriert. Das KI ist teils selber Antragsteller, teils unterstützt es z.B. Migrantenselbstorganisationen bei der Antragstellung oder ist Kooperationspartner. Projektanträge gestellt wurden in EU-, Bundes- und Landesfördermittelbereichen, aber auch bei Stiftungen und Institutionen. Bedingt durch die finanzielle Lage im Kreis können nur solche Projektanträge gestellt werden, in denen der Eigenanteil sehr gering ist oder durch personelle Ressourcen eingebracht werden kann. Folgende Projekte werden (teilweise mit Kooperationspartnern) vom KI durchgeführt:

Demokratie leben!

Projekt „Demokratie leben!“
„Partnerschaft für Demokratie im Kreis Recklinghausen“


Der Kreis Recklinghausen beteiligt sich am Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen
Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. In einer zielgerichteten Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Politik, und Verwaltung als „lokale Partnerschaft für Demokratie“ soll langfristig und umfassend daran gearbeitet werden, Rechtsextremismus in der Region vorzubeugen, eine Kultur der Vielfalt und Weltoffenheit im Kreis Recklinghausen zu stärken sowie Teilhabe und Mitbestimmung aller Bevölkerungsgruppen zu optimieren.


Zur finanziellen Unterstützung von Vereinen, Projekten, Initiativen und einzelnen Personen, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen, wurde im Jahr 2016 ein Aktions-und Initiativfonds von 20.000 € eingerichtet. Der Begleitausschuss hat im Jahr 2016 den Themenschwerpunkt „Flüchtlinge“ gewählt.


Für das Jahr 2017 beinhaltete der Aktions-und Initiativfonds 30.000 €. Im Jahr 2017 wurden Projekte und Maßnahmen in den Themenfeldern „Politische Partizipation von Jugendlichen“ und „generationsübergreifende Demokratieförderung“ unterstützt.



Ansprechpartner im Kreishaus:
Herr P. Podeszwa: Tel. 02361 / 53-2381; E-Mail: p.podeszwa@kreis-re.de

Ansprechpartner bei RE/init e.V:
Herr R. Hein: Tel.: 02361 / 30210, E-Mail: ruven.hein@reinit.de

Projekthomepage: http://www.demokratie-kreis-re.de/

 

           impressum                          

 

 

 



EHAP

EUNet-Netzwerk zur Verbesserung des Zugangs von besonders benachteiligten EU-Zugewanderten und ihren Kindern zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen des regionalen Hilfesystems

Mit diesem Projekt soll ein Konzept für den Kreis Recklinghausen entwickelt werden, wie mit den Themen EU-Neuzuwanderung und Obdachlosigkeit umgegangen werden kann. Durchführungsort des Projektes wird beispielhaft für alle zehn Städte die Stadt Gladbeck sein. Die in dieser Stadt im Rahmen der Projektumsetzung gewonnenen Erkenntnisse sollen in die anderen Städte des Kreises transferiert werden. Das Kommunale Integrationszentrum ist für die Koordination und den Transfer des Projektes verantwortlich. Das hier beantragte Projekt versteht sich als Baustein der strategischen Ausrichtung des Kreises und der Städte.

Ziele des Projektes sind:

  • Ansprache, Beratung und Information von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen im Hinblick auf die Beratungsangebote des regulären Hilfesystems.
  • Ansprache, Beratung und Information von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen und ihren Kindern zu Angeboten der frühen Bildung und der sozialen Betreuung.


 Ansprechpartnerin im Kreishaus: 

Frau K. Petersen: Tel. 02361 / 53-3392; E-Mail: k.petersen@kreis-re.de


Sozialpädagogische Begleitung / Casemanagerin:

Frau V. Stoeva: Tel. 01575/ 475769; E-Mail: violeta.stoeva@reinit.de

Das Projekt "EUNet-Netzwerk zur Verbesserung des Zugangs von besonders benachteiligten EU-Zugewanderten und ihren Kindern zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen des regionalen Hilfesystems" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.

                 

                           

EU-Projekt „Diversity Unites - Together for Europe"

Vielfalt verbindet - gemeinsam für Europa                                                                                     

Allgemeine Ziele im Projekt:
Leitziel des Projektes ist die Teilhabe aller Menschen in unserer Gesellschaft.
Menschen leben in ihren Quartieren. Die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen in den Quartieren ist eine der Aufgaben der Kommunen. Um hier erfolgreich zu sein, müssen individuelle und umfassende Konzepte entwickelt werden. Dabei müssen die Menschen im Quartier beteiligt werden, sie müssen zu Akteuren werden.  Anhand der beiden Themenkomplexe
1. „Leben im Quartier (Jung und Alt, Zugewanderte, Obdachlose, Ehrenamt)“ und
2. „Menschen mit Beeinträchtigungen“ wollen wir eine gelingende Bürgerbeteiligung erarbeiten und zwar so, dass wir eine Wertschätzung der Beiträge der Bürger sicherstellen und die Auswahl der Teilnehmer so gestalten, dass Bürger dabei sind, die als Multiplikatoren in ihrer Stadt, ihrem Quartier geeignet sind und diese Aufgabe auch aktiv übernehmen können. Die von uns gewählten Themen sind entscheidend für das Leben in der Gemeinschaft. So sind z.B. heute immer noch Zuwanderung und das Verständnis dafür eine besondere Herausforderung. Die Freizügigkeit der EU wird von Bürgern oft negativ gesehen, und es gibt Vorurteile gegenüber Migranten und sozial Benachteiligten. Auch auf die Vorbehalte und Berührungsängste gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen soll eingegangen werden.

Auswirkung und Beteiligung der Bürger:
Der interkulturelle Dialog wird dazu beitragen, bei den Bürgern ein Verständnis für die gemeinsame Verantwortung für die Europäische Union zu fördern. Die Teilnehmer werden durch konkrete aktive Aufgabenstellungen einen "anderen Blick" bekommen und erfahren, wie bestimmte Themen in anderen Ländern behandelt werden und welche Orientierungswerte die EU dazu gibt. Die große Herausforderung wird es sein, fremde Mentalitäten zu verstehen, Vorurteile abzubauen und interkulturelle Kompetenz zu entwickeln. Die Einbeziehung der lokalen Gemeinschaft in die Planung und Durchführung des Projekts (lokale Vereine, Politik, Freiwillige, Migrantenorganisationen, Institutionen, Verbände) und die aktive Mitwirkung der Teilnehmer wird die Partnerschaft mit neuem Leben füllen und Bürger ermutigen, sich auf europäischer Ebene stärker zu engagieren und damit zur Entwicklung einer aktiven europäischen Bürgerschaft beizutragen. Langfristig werden wir unsere Partnerschaften intensivieren und gleichzeitig die Beteiligung von Bürgern in bestimmte kommunale Prozesse und Herausforderungen optimieren.

Projektergebnisse:

 

Ansprechpartnerin im Kreishaus:
Frau K. Petersen:  k.petersen@kreis-re.de; Tel.: 02361/ 53 3392

Europäische Partner:

Kreis Wodzislaw/ Slaski (Republik Polen)  

Kreis Sörmland (Königreich Schweden)

Kreis Jelgava (Republik Lettland)       

             Projekt Logo

 

NRWeltoffen - Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus im Kreis Recklinghausen

NRWeltoffen

2017 bis 2018 wurde im Kreis Recklinghausen in dem Programm NRWeltoffen partizipativ, unter großer Beteiligung der Zivilgesellschaft und initiiert vom Kommunalen Integrationszentrum in Kooperation mit Re/init e.V., an der Erstellung des Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus im Kreis Recklinghausen gearbeitet. Neben der Benennung von Zielen, Handlungsschritten und Verantwortlichkeiten wurde ein partizipatives Leitbild gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus für die Kreisverwaltung Recklinghausen entwickelt.

Umsetzung:

  • Organisation und Durchführung des kreisweiten Netzwerkes gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus.
  •  Konzipierung und Durchführung von (Verwaltungs-) Fortbildungen, u.a. zu den Themen: eigene Haltung, Diskriminierung, Rassismuskritik.
  •  Sensibilisierung und Beratung zum Schwerpunktthema „Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft“.
  •  Koordination und Ausgestaltung von Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage im Kreis Recklinghausen.
  •  Mitwirkung in Arbeitskreisen und Präsenz auf Fachtagungen und Veranstaltungen rund um die Themen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus.
  •  Projektarbeit.

 

Den Flyer zur Auftaktveranstaltung finden Sie HIER.

Den Flyer zur Veranstaltungsreihe finden Sie HIER.

Den Flyer zur Abschlussveranstaltung finden Sie HIER.

Den Flyer zum Netzwerktreffen im Rahmen des Lokalen Handlungskonzepts finden Sie HIER.

Ansprechpartner im Kreishaus:
Frau A. Boßert
(a.bossert@kreis-re.de; Tel: 02361/ 53 3603)  

                                                 

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"Zukunftsstadt" - Bausteine einer Vision 2030

"Zukunftsstadt" - Bausteine einer Vision 2030

Im Juni 2016 ist die 1. Runde des BMBF-Programms „Zukunftsstadt“ zu Ende gegangen
Der Kreis Recklinghausen war einer von 52 Städten und Kreise, die am Programm „Zukunftsstadt“ teilnehmen durften.

Welche Schritte müssen gegangen werden, um eine realistische, nicht bloß auf Wünschen beruhende Vision 2030 zu erreichen? Um diesem Ziel näher zu kommen, hat das Projekt zu den drei Themenkomplexen „Arbeit/Wirtschaft“, „Bildung“ und „Pflege“ Diskussionsrunden, Expertenworkshops und Bürger/innenworkshops unterschiedlicher Formate durchgeführt. In der nun vorliegenden Broschüre werden die Ergebnisse zusammengefasst.


Auch bei der 2. Runde, bei der das Bundesministerium für Bildung und Forschung 20 Kommunen ausgewählt hat, ist der Kreis dabei. Am 1.1.2017 ist das Projekt gestartet
Das Projekt Zukunftsstadt will in vier Bereichen an einer realistischen Vision 2030 mitwirken.
Und zwar in den Bereichen:


1. Bildung
2. Arbeit und Wirtschaft
3. Altengerechte Quartiere
4. Integration


Eine ausführliche Beschreibung dazu finden Sie HIER.

    Zukunftsstadt             1024_BMBF_Logo_Zukunftsstadt



Wegweiser Vest

Wegweiser Vest- gemeinsam gegen gewaltbereiten Salafismus in Bottrop und im Kreis Recklinghausen unter Beteiligung der Kommunalen Integrationszentren Kreis Recklinghausen und Stadt Bottrop

In vielen Bereichen des (Berufs-)Lebens zeigt es sich als immens wichtig, sensibel für das Themenfeld salafistische Radikalisierung zu sein. Im akuten Falle der Radikalisierung muss kurzfristige Hilfe organisiert werden, die verhindern kann, dass sich gerade junge Menschen weiter radikalisieren. Denn aus der Befürchtung, dass sich jemand in einem islamistischen/salafistischen Radikalisierungsprozess befinden könnte, ergibt sich zwangsläufig die Frage, an wen man sich mit dieser Beobachtung oder seinen Befürchtungen wenden soll.


Das NRW Landesprogramm "Wegweiser- gemeinsam gegen gewaltbereiten Salafismus" bietet in solchen Fällen individuelle und natürlich kostenlose Beratung für betroffene junge Menschen und für das jeweilige soziale Umfeld, sowie zielgenaue Prävention und Sensibilisierungsmaßnahmen (Verwaltungen, Multiplikator*innen/Lehrkräfte/Pädagog*innen, Familien etc.) zu den Themen Islam, Radikalisierung, Salafismus, Islamismus und antimuslimischer Rassismus an.


Die Beratung erfolgt vertraulich und auf Wunsch anonym durch die Beraterin (w) und/oder den Berater (m) im Wegweiser Vest.
Die Prävention und die Sensibilisierungsmaßnahmen werden zielgruppengerecht im geschlechtergemischten Team geplant und durchgeführt.

Kontakt für offene Fragen oder konkrete Anliegen:

Hotline: 0179 4206191
Mail: info@wegweiser-vest.de

Standorte:
Am Steintor 3 in Recklinghausen
Berliner Platz 6 in Bottrop

Offene Sprechstunden:
Montags: 10.00 - 12.00 in Recklinghausen
Mittwochs: 16.00 - 18.00 in Recklinghausen
Freitags: 10.00 - 16.00 in Bottrop

Das Kommunale Integrationszentrum im Kreis Recklinghausen ist Mitglied der lokalen und programmbegleitenden Fachkommission. Diese gewährleistet gemeinsam mit weiteren Partner*innen das Gelingen und die Vernetzung des Beratungsteams, auch unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten. Ansprechpartnerin beim KI Kreis Recklinghausen ist Frau A. Boßert (a.bossert@kreis-re.de; Tel.: 02361/4918).