Corona-Schutzimpfungen im Kreis Recklinghausen

Das Wichtigste in Kürze

Die Impfung gegen das Corona-Virus gilt noch immer als das effektivste Mittel im Kampf gegen die Pandemie. Die Impfung schützt nicht nur die geimpfte Person selbst, sondern reduziert erheblich das Risiko, das Coronavirus auf andere zu übertragen. Damit werden auch Menschen geschützt, die derzeit nicht geimpft werden können, zum Beispiel Kinder unter fünf Jahren. Die Impfung trägt somit maßgeblich zum Gemeinschaftsschutz bei.

Aktuell können Personen ab fünf Jahren geimpft werden. Impfangebote machen sowohl niedergelassene Ärzte als auch verschiedene Impfstellen. 



Kommunale Impfstellen und mobile Impfangebote

An allen Impfstellen sind Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen ab 12 Jahren sowie Kinderimpfungen möglich. Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren benötigen das Einverständnis eines sorgeberechtigten Elternteils. Kinder zwischen 5 und 11 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Sorgeberechtigten geimpft werden. Als Impfstoff stehen aktuell mRNA-Vakzine von BioNTech und Moderna zur Verfügung sowie von Novavax für die Altersklasse ab 18 Jahren. Verimpft bei Auffrischungsimpfungen werden außerdem angepasst Omikron-Impfstoffe. Für die Kinderimpfungen ist der Kinderimpfstoff von BioNTech vorgesehen.

Informationen zu den Impfungen von Kindern ab 5 Jahren finden Sie unter der entsprechenden Überschrift weiter unten auf dieser Seite.

Mitzubringen zum Impftermin sind
  • Personalausweis
  • Impfpass
  • Krankenkassenkarte
  • für die Booster-Impfung zusätzlich: Nachweis über die Erst- und Zweitimpfung

Zweite Boosterimpfung

An den kommunalen Impfstellen werden auch Auffrischungsimpfungen mit den auf die Omikron-Varianten BA.1 und BA.4/5 angepassten Impfstoffen angeboten. Sie sind vorgesehen sechs Monate nach der ersten Boosterimpfung oder einer Coronainfektion für
  • über 60-Jährige
  • Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
  • Personen im Alter ab 5 Jahren mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung
  • Beschäftige in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie in Einrichtungen der Eingliederungshilfe insbesondere mit direktem Patientenkontakt.

Hotline für Rückfragen

Für Rückfragen zu den Impfungen in den kommunalen Impfstellen hat der Kreis Recklinghausen eine Hotline unter 02361 9709078 eingerichtet. Montags bis donnerstags können dort von 13 bis 15 Uhr allgemeine Fragen gestellt werden, z.B. welche Impfstoffe zur Verfügung stehen, wer sich aktuell impfen lassen kann oder wo es kommunale Impfangebote gibt.

Wichtig: Medizinische Fragen können an der Hotline nicht beantwortet werden.
 

Impfstellen im Kreis Recklinghausen


Alle Standorte der Impfstellen im Kreis Recklinghausen finden Sie im geoatlas als interaktive Kartenansicht.

Die Impfstelle in Recklinghausen ist für alle Menschen im Kreis Recklinghausen zuständig, die sich gegen das Corona-Virus impfen lassen möchten. Grundsätzlich gelten der jeweils aktuelle Impferlass sowie die Stiko-Empfehlung.

Geimpft wird
in Recklinghausen (letzter Termin: 10.12.2022)
DRK Kreisverband Recklinghausen, Kölner Str. 20
samstags 12 bis 18 Uhr

Mobile Impfaktionen

In den kommenden Wochen gibt es wieder einige mobile Impfangebote:

Castrop-Rauxel:
29. November 2022, 10 bis 14 Uhr, Caritas, Lambertusplatz 16.

Marl:
10. Dezember 2022, 10 bis 18 Uhr, Marler Stern.

Recklinghausen:
15. Dezember 2022, 13.30 bis 17 Uhr, Kreishaus, Kurt-Schumacher-Allee 1.

Kinder-Impfungen ab 5 Jahren

Für alle Kinder-Impfungen wird das Einverständnis der Sorgeberechtigten benötigt. Verimpft wird der Kinder-Impfstoff des Unternehmens BioNTech. Die Zweitimpfung kann nach drei Wochen erfolgen.

Wichtig: Sofern Kinder bereits positiv auf das Corona-Virus getestet waren und somit nachweislich infiziert, ist nach aktueller Lage eine einmalige Impfung möglich.

Kinderimpfungen werden im Rahmen des kommunalen Impfangebotes an den kommunalen Impfstellen  angeboten. Eine Terminbuchung ist nicht erforderlich.

Alle Standorte der Kinder-Impfstellen im Kreis Recklinghausen finden Sie im geoatlas als interaktive Kartenansicht.


Einrichtungsbezogene Impfpflicht nach § 20a IfSG

Ab dem 16.03.2022 gilt die „einrichtungsbezogene Impfpflicht gegen Covid-19“ nach § 20a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) für bestimmte Einrichtungen. In diesem Infoblatt finden Sie eine Zusammenstellung des Gesundheitsamtes mit den wichtigsten Informationen für betroffene Einrichtungen und Personenkreise.

Durch die einrichtungsbezogenen Impflicht sind alle in § 20a IfSG genannten Einrichtungen und Unternehmen verpflichtet, dem Gesundheitsamt Daten von dort tätigen Personen zu melden, die keinen Nachweis nach § 20a IfSG (Impf- oder Genesenennachweis bzw. ärztliches Zeugnis über eine medizinische Kontraindikation) vorgelegt haben. Auch Fälle, in denen Zweifel an der Echtheit oder inhaltlichen Richtigkeit der vorgelegten Nachweise bestehen, sind dem Gesundheitsamt zu melden. Hierfür steht den Einrichtungen und Unternehmen ein Meldeportal zur Verfügung, welches im Serviceportal der Kreisverwaltung Recklinghausen unter der Kategorie Gesundheit und Soziales zu finden ist. Meldungen werden dort seit dem 16.03.2022 entgegengenommen. 

Eine Anleitung zur Registrierung im Serviceportal für die Einrichtungen und Unternehmen und zur anschließenden Erstellung eines Profils für die Einrichtungen und Unternehmen zur Meldung der betroffenen Beschäftigten finden Sie hier.

Hinweis: Auch das Land NRW stellt den Einrichtungen und Unternehmen ein Portal zur Erfüllung der Meldepflicht nach § 20a IfSG zur Verfügung (WSP.NRW). Zur einfacheren Verarbeitung werden die Einrichtungen und Unternehmen jedoch gebeten, das oben verlinkte Meldeportal des Kreises Recklinghausen zu verwenden. Die Nutzung des Landesportals ist ausdrücklich nicht verpflichtend. Eine Meldung über das Portal der Kreisverwaltung ist ausreichend.

Vorlage Immunitätsnachweis / ärztliches Zeugnis per Formular
Sofern Sie durch das Gesundheitsamt zur Vorlage eines Immunitätsnachweises bzw. eines ärztlichen Zeugnisses über eine medizinische Kontraindikation aufgefordert wurden, können Sie dieses Dokument auf datenschutzkonformem Weg über dieses Formular hochladen.

Erreichbarkeit der Kreisverwaltung
Der Kreis Recklinghausen hat für die von der Impfpflicht betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie auch die Einrichtungen aus dem Kreis Recklinghausen ein Infotelefon eingerichtet. Es ist montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 13.30 bis 15.30 Uhr unter der Telefonnummer 02361 / 53 2929 erreichbar. Außerhalb der telefonischen Erreichbarkeit steht die E-Mail-Adresse impfpflicht@kreis-re.de für schriftliche Anfragen zur Verfügung.


   

Fragen und Antworten zur Coronaimpfung

Wer kann gegen das Corona-Virus geimpft werden?

Personen ab 5 Jahren können sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Grundlage für die Impfung ist immer eine individuell Beurteilung durch einen Arzt. Informationen vorab liefern die Aufklärungsbögen, die sie weiter unten auf dieser Seite finden.

Wichtig: Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren benötigen das Einverständnis eines sorgeberechtigten Elternteils. Impfungen für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren finden nur im Beisein eines Erziehungsberechtigten statt. Für alle Impfungen dieser Altersklassen ist die Verfügbarkeit eines zugelassenen Impfstoffs notwendig.

Was muss ich zur Impfung von Kindern und Jugendlichen wissen?

Damit Personen zwischen 12 und 15 Jahren geimpft werden können, muss das Einverständnis mindestens einer sorgeberechtigten Person vorliegen. Diese Person sollte ihr Kind im Idealfall begleiten. Zugelassen für die Impfung ab 12 Jahren sind die mRNA-Impfstoffe der Hersteller BioNTech und Moderna.

Was Sie zur Corona-Schutzimpfung für Ihr Kind wissen sollten, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in einem Merkblatt zusammengefasst.

Für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren liegt die Zulassung für den Impfstoff des Herstellers BioNTech vor. Sie können nur bei Kinderärzten und besonders ausgewiesenen Impfangeboten im Beisein einer erziehungsberechtigten Person geimpft werden. Notwendig für die Impfung ist eine Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten.

Können sich Schwangere und Stillende impfen lassen?

Ja, können sie. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat sich für die Impfung schwangerer und stillender Frauen ausgesprochen. Dies gilt gleichermaßen für Frauen, die noch nicht geimpft sind, als auch für diejenigen, die über einen unvollständigen Impfschutz verfügen. Verimpft werden in der Regel mRNA-Impfstoffe. Zugelassene mRNA-Impfstoffe sind aktuell die Vakzine von BioNTech und Moderna.

Kann ich als Genesener geimpft werden?

Wer mit dem Corona-Virus infiziert war, aber keine Beschwerden und somit einen asymptomatischen Krankheitsverlauf hatte, kann bereits vier Wochen nach der Labordiagnose geimpft werden. In Einzelfällen kann eine frühere Impfung auch bei Krankheitsverläufen mit Symptomen sinnvoll sein. Dann sollte die Genesung wiederum, nicht das Testergebnis, mindestens vier Wochen zurückliegen. Als Nachweis müssen Genesene ihr positives PCR-Testergebnis bzw. einen Nachweis über die Genesung vorlegen.

Vollständiger Impfschutz besteht für Genesene aktuell grundsätzlich nach nur einer Impfdosis.

Wer bekommt eine Booster- bzw. Auffrischungsimpfung?

Auffrischungsimpfungen sind vorgesehen, wenn die Zweitimpfung mindestens 3 Monate zurückliegt. Das gilt auch für Personen, die mit dem Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft worden sind, für sie gilt ebenfalls die dritte Impfung als Auffrischungsimpfung.

Die Auffrischungsimpfungen erfolgen immer mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna), aktuell stehen auch auf die Omikron-Varianten BA.1 und BA.4/5 angepasste Impfstoffe zur Verfügung.

Die zweite Auffrischungsimpfung ist 6 Monate nach dem ersten Booster möglich. 


Wer kann mir mehr zum Impfstoff sagen?

Bei medizinischen Fragen zum Impfstoff - beispielsweise bei Vorerkrankungen - sollten sich Patienten an ihre Hausärztin bzw. ihren Hausarzt wenden.

Informationen, was z.B. ein mRNA-Impfstoff ist, den die Unternehmen BioNTech und Moderna entwickelt haben, finden Sie auf der Internetseite des RKI

Die KVWL hat einen Informations-Service per Hotline unter 116 117 eingerichtet (kostenlos, 7 Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr). Beantwortet werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die Corona-Schutzimpfung.


Wer gilt als vollständig geimpft?

Laut Robert Koch-Institut (RKI) gelten in Deutschland Personen als geschützt, die mit einem in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff geimpft wurden und bei denen nach Gabe der zweiten Impfstoffdosis mindestens 14 Tage vergangen sind.

Wer bereits mit dem Coronavirus infiziert war (Nachweis über positiven PCR-Test), benötigt nur eine Impfdosis.

Wie bekomme ich einen digitalen Impfnachweis?

Durch den digitalen Impfnachweis kann parallel zum gelben Impfausweis der Impfstatus grundsätzlich auch per App – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – nachgewiesen werden.

Für die Nutzung des digitalen Impfnachweises mittels App muss für jede Impfung ein QR-Code eingescannt werden.

Wer nicht direkt nach der Impfung den QR-Code ausgehändigt bekommt, kann ihn sich in einer Apotheken ausstellen lassen.

Um den QR-Code ausstellen lassen zu können, müssen der ausstellenden Institution folgende Angaben nachgewiesen werden (unter anderem durch Vorlage des gelben Impfpasses oder einer Impfbescheinigung):
• Name
• Vorname
• Geburtsdatum
• Impfstoff
• Datum der Impfung
• Chargennummer des Impfstoffs

Was kann ich tun, wenn ich meinen Impfausweis verloren habe?

Wenn Sie in einem Impfzentrum geimpft worden sind und Ihren Impfpass verloren haben, können Sie eine Ersatzbescheinigung bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL)-  per E-Mail an: datenschutz@kvwl.de - beantragen.
Dies gilt nur für Impfungen, die bis zum 30. September vorgenommen worden sind.

Dazu sind folgende Angaben in der E-Mail notwendig: 

  • Name, Vorname
  • Geburtsdatum
  • Adresse
  • Datum der Impfung
Hinweis: Da jeder Fall individuell nachgeprüft werden muss, nimmt die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch. 
Ist die Impfung bei einem Hausarzt erfolgt, so kann dieser eine Ersatzbescheinigung ausstellen.

Welche Rolle spielt der Kreis im Impfgeschehen? Was sind "KoCIs"?

Nach der Schließung der Impfzentren sollten die Kommunen, also auch der Kreis Recklinghausen, weiterhin das Impfgeschehen begleiten. Dazu hat die Kreisverwaltung eine "Koordinierende COVID-Impfeinheiten" (KoCI) eingerichtet.

Die wesentlichen Aufgaben der KoCI umfassen das Monitoring des lokalen Impfgeschehens, die Hinwirkung auf Impfangebote für vulnerable Personen, die Planung für flächendeckende Auffrischungsimpfungen der Allgemeinbevölkerung sowie die Organisation und Koordinierung des konkreten Impfgeschehens vor Ort (z.B. Impfstoffbestellung, Datenmeldung, Bereitstellung von unterstützendem Personal).

Auch niedrigschwellige Impfangebote für die Allgemeinbevölkerung werden von den KoCI organisiert. Die Angebote sollen insbesondere Personengruppen mit niedrigen Impfquoten ansprechen, die über das Regelsystem nur schwer erreichbar sind.


Weiteres Informationsmaterial


Dokumente zum Download

Bitte beachten Sie: Die hier hinterlegten Dokumente dienen lediglich der Vorabinformation.

Dokumente bei Impfung mit mRNA-Impfstoffen
Dokumente bei Impfung mit Vektor-Impfstoffen 

Weiterführende Links