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Standortinformationen

Informieren Sie sich hier über die Vorzüge und Stärken des Vestischen Kreises.


StandortDetailliertere Informationen zu den Themen 

  • Bevölkerung, 
  • Wirtschaft und 
  • Finanzen
erhalten Sie mit Klick auf die Grafik.
                                 

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Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
Arbeitsmarkt
Ausbildungsmarkt
Flächennutzung

Ergänzende Informationen finden Sie unter  Zahlen, Daten, Fakten. Die Flächennutzungspläne der Städte finden Sie hier im Portal regioplaner.de.

Technologie- und Innovationszentren

Derzeit gibt es ruhrgebietsweit 29 Technologie-, Gründer- und Innovationszentren. Drei dieser wichtigen Ideen- und Entwicklungsschmieden befinden sich im Kreis Recklinghausen:

Innovationstentrum Wiesenbusch Gladbeck
Schwerpunkte:
  • IT-Dienstleistungen
  • Wasserstoff
  • Hochtechnologie
  • Umwelttechnik
  • Medizintechnik
Anwenderzentrum H2Herten
Schwerpunkt:
  • Wasserstofftechnologie
Technologie- & Chemiezentrum Marl
Schwerpunkte:
  • Umwelttechnik
  • IT-Dienstleistungen

Verkehrsinfrastruktur

motiv-kreis-re-erreichbarkeit-bild01 regioplanerStraßennetz
Autobahnen  A 2, 31, 42, 43, 52      93,1 km
Bundesstraßen                                83,8 km
Landesstraßen                              307,7 km
Kreisstraßen                                  221,5 km
 
Schiene
19 Bahnhöfe 
  9 SPNV-Linien
 
Öffentlicher Personen-Nahverkehr (ÖSPV / SPNV)

 jährliche Verkehrsleistung 18 Millionen Kilometer

Wasserstraßen
  • Wesel-Datteln-Kanal
  • Rhein-Herne-Kanal
  • Datteln-Hamm-Kanal
  • Dortmund-Ems-Kanal
Flughäfen
Düsseldorf (DUS)                    Entfernung 40 km
Dortmund (DTM)                     Entfernung 30 km
Münster/Osnabrück (FMO)     Entfernung 65 km

Elektromobilität
Öffentliche Ladesäulen im Kreis Recklinghausen

Digitale Infrastruktur

Digitale Technologien erweitern die Möglichkeiten für Unternehmen, Kunden und Privatpersonen. Voraussetzung dafür ist die Anbindung an gute digitale Netze sowie digitale Kompetenz. 

Mit Stand vom 25. Februar 2022 haben 79% der Haushalte im Kreis Recklinghausen bereits Zugriff auf „schnelles Internet“, mit einer Bandbreite von 1 Gbit/s (siehe Karte aus dem GigabitAtlas.NRW).
Zum Vergleich: Der Durchschnitt für ganz NRW liegt bei einer Anschlussqualität von 69%.
 
Gigbitattlas_NRW_25022022

Der Kreis Recklinghausen ist einer der ersten Kreise, der die Breitbandförderung des Bundes (weiße Flecken Förderprogramm) in Anspruch genommen hat, um möglichst viele „weiße Flecken“ - das sind Adressen mit weniger als 30 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit - zu beseitigen und mit schnellem Internet zu versorgen.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Kreisinternetseite Breitbandausbau im Kreis Reklinghausen.
 
Neben dem geförderten Breitbandausbau hat der eigenwirtschaftliche Ausbau zu einer starken Verbesserung der Versorgung im Kreis geführt. Auch in Zukunft wird der eigenwirtschaftliche Ausbau weiter vom Kreis unterstützt und vorangetrieben. Geplant ist, weitere Fördermöglichkeiten zu prüfen, um somit eine flächendeckende Gigabitversorgung zu erreichen.

Bildungseinrichtungen

     321   Kinderstageseinrichtungen

       82   Grundschulen
       10   Hauptschulen
       19   Förderschulen
       20   Realschulen
       19   Gymnasien
       14   Sekundar-, Integrierte Gesamtschulen und freie Waldorfschule 

       11   Berufsbildende Schulen, darunter die acht Berufskollegs des Kreises
              Westfälische Hochschule

Weiterführende Informationen zu den Bildungsangeboten im Kreis finden Sie auf dem Portal Regioplaner unter Bildungseinrichtungen. Auch finden Sie dort die Informationen als interaktive Karte.

Krankenhäuser

Karte-Bildung-Gesundheit_sEvangelisches Krankenhaus Castrop-Rauxel
Kath. St. Rochus-Hospital Castrop-Rauxel
St. Vincenz-Krankenhaus Datteln
St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten
St. Barbara-Hospital Gladbeck
St. Sixtus-Hospital Haltern
Gertrudis-Hospital Westerholt
LWL Klinik Herten für Psychiatrie und Psychotherapie
St. Elisabeth-Hospital Herten
Behandlungszentrum Paracelsus-Klinik Marl
Marien-Hospital Marl
Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen
Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen
Prosper-Hospital Recklinghausen
St. Laurentius-Stift Waltrop
   sowie 
LWL-Klinik für Kinder- und Jugendpsychatrie, Marl-Sinsen 
Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln

Weiterführende Informationen finden Sie auf dem Portal Regioplaner auf der Seite öffentliche Einrichtungen oder als interaktive Karte.

Wussten Sie schon, dass...

  • der Kreis Recklinghausen mit über 612 Tausend Einwohnern der bevölkerungsreichste Kreis der Bundesrepublik Deutschland ist?
  • der größte Kanalknotenpunkt Europas in Datteln, im Kreis Recklinghausen beheimatet ist? 
  • Sie innerhalb nur einer Autostunde 13 Millionen Menschen erreichen können?
  • alleine im Kreisgebiet insgesamt 174 Natur- und Landschaftsschutzgebiete liegen?

150 Jahre Energiekompetenz

Mit Kohle fing es an
In den 1870er Jahren hält der Bergbau Einzug in den bis dahin rein landwirtschaftlich genutzten Landkreis Recklinghausen. „Die reichen Kohlevorkommen sorgen für einen schnellen Aufschwung der wirtschaftlichen Verhältnisse und einen rapiden Anstieg der Bevölkerungszahl im ausgehenden 19. Jahrhundert. Nach der Erschließung der Grubenfelder der Zechen Ewald, König-Ludwig und Schlägel & Eisen strömen Hunderte Arbeitskräfte in die Region“ (Zeche | Kreis Recklinghausen (kreis-re.de)).
1950 fördern etwa eine halbe Million Bergleute mehr als 100 Millionen Tonnen Kohle. Im Jahr 2015 endete der Kohlebergbau im Kreis mit der Schließung der letzten Zeche, Auguste Victoria in Marl und läutete einen weiteren Strukturwandel ein. Mehr...

Chemiepark Marl – Pionier der Kreislaufwirtschaft
Wirtschaftlich eng mit dem Bergbau verbunden ist die Kohlechemie. Die Geschichte des Chemieparks Marl beginnt am 9. Mai 1938 als Chemische Werke Hüls GmbH, gegründet durch die IG Farbenindustrie AG und die Bergwerksgesellschaft Hibernia AG. Am Standort Marl sollte der für die Reifenproduktion elementare Rohstoff hergestellt werden: der synthetische Kautschuk Buna.
Das Hydrierwerk Scholven lieferte Abgase, aus denen Hüls im Lichtbogenverfahren Acetylen und Ethylen machte. Der dabei anfallende Wasserstoff wurde an das Hydrierwerk zurückgeliefert. Dort wurde Kohle verflüssigt, um Wasserstoff anzulagern und daraus Benzin zu machen.
Mit mehr als 10.000 Beschäftigten ist der Chemiepark Marl einer der größten Arbeitgeber und ein Pionier der Kreislaufwirtschaft. Heute nutzt Evonik als Betreiber des Chemieparks Wasserstoff zur Herstellung zahlreicher Produkte, vor allem zur Synthese von Wasserstoffperoxid, das u. a. als umweltschonendes Bleichmittel in der Papier- und Zellstoffproduktion, zum Sterilisieren von Getränkeverpackungen oder als Treibstoff in der Raumfahrt eingesetzt wird. Mehr...

Wasserstoff als Energieträger
Bereits im Oktober 2009 wurde das H2-Anwenderzentrum eröffnet - das erste kommunale Anwenderzentrum für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in Deutschland. Alleinstellungsmerkmal ist bis heute die direkte Erzeugung und Bereitstellung von regenerativem (= grünem) Wasserstoff durch Windstromelektrolyse vor Ort.
Dort ansässige, namhafte Firmen wie Concord Blue (Wasserstofferzeugung), Asahi Kasei (Wasserstoffproduktion aus Windstrom) und Cummings (Montage von Brennstoffzellensystemen für Wasserstoffzüge) beteiligten sich aktiv am Förderprojekt für Wasserstoffmobilität „HyExperts E-L“. Mehr...

Erneuerbare Energien
Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen ist heute bedeutender denn je. Früher industriell geprägt sind heute der Dienstleistungssektor, technologische Entwicklungen und Energieversorgung bedeutende Wirtschaftsbereiche für den Kreis.
Auf ehemaligen Zechengeländen, insbesondere auf Halden sind/werden Windkraftanlagen installiert. Seit neustem, Mai 2022, wird auf dem Silbersee in Haltern am See Solarstrom produziert. Mehr...

Herausragende Unternehmen

Das Vest ist einzigartig und sehr vielfältig. Hier erhalten Sie in Kürze einen kleinen Einblick, wenn wir Ihnen im Kreis Recklinghausen ansässige Unternehmen vorstellen, die in besonderer Weise hervorstechen.

Wohnen im Kreis Recklinghausen

Der Kreis Recklinghausen ist der Ort, an dem es sich einfach gut leben läßt. Durch die Lage am Nordrand der Metropole Ruhr beziehungsweise dem Ruhrgebiet vereinen sich im Kreis Orte, Strukturen und Leben einerseits dieser sehr städtischen, verdichteten, infrastrukturell bestens ausgestatteten und pulsierenden Region. Andererseits streift das Kreisgebiet aus in das nördlich unmittelbar angrenzende Münsterland, das eher weitläufig, ländlich und überschaubar strukturiert ist. Im Kreis Recklinghausen vereint sich so das Beste von beiden.

Leben Sie im Kreis Recklinghausen, bietet sich Ihnen nicht nur direkt vor der eigenen Haustür die ganze und große Vielfalt an Angeboten zum Einkaufen und Versorgen, für anregende Kultur, für Freizeit und sportliche Aktion sowie Erholung im Grünen. Auch die Arbeitsplätze sind zahlreich und nah.

Kultur und Freitzeit - eine Auswahl

Naturfreunde kommen hier im "Vest" Recklinghausen ebenso auf ihre Kosten wie Kulturbegeisterte, ob alleine, mit Familie oder mit Gleichgesinnten in Vereinen.

Hier nur eine kleine Auswahl des reichhaltigen Angebotes:
  • herausragenden Museen wie das Ikonen-, das Römer-, das Skulpturen- und das Jüdische Museum
  • erstklassige Kulturangebote: Ruhrfestspiele, Grimme-Preis, Neue Philharmonie Westfalen und Westfälisches Landestheater
Für Betätigung im Freien stehen neben zahlreichen Radwegen und Wanderrouten drei Golfanlagen, 59 Pferdehöfe sowie 15 Strand-, Frei- und Erlebnisbäder zur Verfügung.

Detaillierte Informationen erhalten Sie auf der Kreisinternetseite Freizeit und Tourismus.

Der Kreis im Wandel der Zeit

Von der Industriezone des Ruhrgebiets zu den ländlichen Strukturen des Münsterlandes gibt es im Kreisgebiet alle Facetten zu sehen und zu erleben. Einwohner und Besucher finden eine bunte Mischung an kulturellen Angeboten – angeführt von den Ruhrfestspielen und dem Grimme-Preis über Kleinkunst und Kabarett bis zu Konzerten aller Art. Der Kreis Recklinghausen bietet überraschend viel Grün und Wasser. Naturparks wie „die Haard“ und „die Hohe Mark“ laden zu Wanderungen, Ausritten sowie ausgiebigen Radtouren ein.

Der Arbeitsmarkt hat sich durch den Wegfall des Steinkohlebergbaus stark verändert. Heute findet sich Industrie vornehmlich in den umsatzstarken Branchen Chemie, Energie und Maschinen- und Anlagenbau. Nur noch jeder vierte Arbeitsplatz ist im produzierenden Gewerbe angesiedelt, knapp ebenso viele in den Bereichen Handel, Gastgewerbe und Verkehr zusammen. Fast die Hälfte der Arbeitsplätze entfallen auf „sonstige Dienstleistungen“.