Inhalt der Seite

Corona-Informationen für Unternehmen

Der Coronavirus stellt die gesamte Wirtschaft im Kreis Recklinghausen vor eine große Herausforderung. Wir haben die wichtigsten Informationen zu wirtschaftlichen Hilfen für Unternehmen und Selbstständige im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zusammengestellt. Wir stellen Ihnen diese Informationen nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit zur Verfügung.

Die Inhalte dieser Seite sind in drei Kategorien aufgeteilt:

  1. FAQ für Unternehmen und Selbstständige
  2. Videomitschnitte der Reihe "Wir im Vest - Hilfe für Unternehmen"
  3. Wichtige Ansprechpartner


Die Seite wird regelmäßig erweitert und aktualisiert. [letzte Aktualisierung: 01. Juni 2021; 09:40 Uhr]


1. FAQ für Unternehmen und Selbstständige


Aktualisierung
  • Ausbildungsprogramm NRW am 1.6.2021 gestartet.
  • Aktualisierte Fördermöglichkeiten für die Reisewirtschaft, Kultur- und Veranstaltungsbranche im Rahmen der Überbrückungshilfe III.
  • Förderprogramm für Härtefälle in NRW: Antragstellung möglich.
  • Arbeitgeber können bei Beschäftigungstestung jetzt Nachweise erstellen.
Allgemeine Informationen

Wo finde ich eine Übersicht für Corona-Hilfen?

Das Bundesarbeitsministerium hat eine Übersicht über die Hilfen im Zusammenhang mit der Corona Pandemie veröffentlicht.
Weitere Infos


Das Bundeswirtschaftsministerium hat eine Infografik zu den Soforthilfen erstellt und bietet eine Zusammenfassung an.
Weitere Infos

Kann mein Vermieter mir kündigen, wenn ich aufgrund der Corona-Pandemie keine Miete zahlen kann?

 
Das Recht der Vermieter, Miet- und Pachtverhältnissen über Räume oder über Grundstücke wegen Zahlungsrückständen zu kündigen, war für einen begrenzten Zeitraum eingeschränkt.

Die Einschränkung galt nur für Fälle, in denen die Rückstände auf den Auswirkungen der SARS-CoV-2-Virus-Pandemie beruhen. Die Regelung war auf den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 begrenzt. Die Pflicht des Mieters oder Pächters zur fristgerechten Zahlung blieb aber auch in dieser Zeit bestehen. Zahlungsrückstände aus dem Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2020 berechtigten nur - für die Dauer von 24 Monaten - nicht zur Kündigung. 

Erst, wenn der Mieter oder Pächter die Zahlungsrückstände auch nach dem 30. Juni 2022 noch nicht beglichen hat, kann ihm wieder gekündigt werden. Mit den Regelungen soll verhindert werden, dass infolge vorübergehender Einnahmeausfälle durch die SARS-CoV-2-Virus-Pandemie Wohnraummieter ihr Zuhause und Mieter oder Pächter gewerblicher Räume und von Grundstücken die Grundlage ihrer Erwerbstätigkeit verlieren.
 


Am 18. Dezember 2020 ist das Gesetz zur weiteren Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Anpassung pandemiebedingter Vorschriften im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht sowie im Miet- und Pachtrecht beschlossen worden. Das Gesetz beinhaltet Regelungen zugunsten derjenigen, die für ihren Betrieb Grundstücke oder Geschäftsräume gemietet oder gepachtet haben und die diese aufgrund von staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr nutzen können.

Weitere Infos

Muss ich sofort einen Insolvenzantrag stellen, wenn mein Unternehmen von der Corona-Epidemie betroffen ist?

Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht galt vom 1. Januar bis 30. April 2021 für Unternehmen, bei denen die Auszahlung der seit dem 1. November 2020 vorgesehenen staatlichen Hilfeleistungen noch aussteht. Das bedeutet: 
Bei Überschuldung gelten seit dem 1. Mai 2021 wieder die üblichen Regeln und Pflichten.
Bei Zahlungsunfähigkeit (auch aufgrund der Corona-Krise) gelten bereits seit dem 1. Oktober 2020 wieder die üblichen Regeln und Pflichten.

Bitte beachten Sie, dass auf die Voraussetzungen für eine Aussetzung an dieser Stelle lediglich allgemein hingewiesen wird. Dieser Hinweis kann eine rechtliche Beratung zum Vorliegen dieser Voraussetzungen in einem bestimmten Fall nicht ersetzen.

weitere Infos

Unternehmen, die sich aktuell in einer wirtschaftlich angespannten Lage befinden, können über das Förderprogramm Potentialberatung einen Zuschuss erhalten, um eine Unternehmenssicherungsberatung durchführen zu können.

weitere Infos




Habe ich Anrecht auf Wohngeld, wenn ich durch die Corona-Pandemie meine Miete nicht zahlen kann?

Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Wohnkosten. Damit sollen die Wohnkosten für einkommensschwache Haushalte, die keine Transferleistungen wie Sozialgeld oder Arbeitslosengeld II erhalten, tragbar gestaltet werden. Es gibt zwei Formen: Wohngeld als Mietzuschuss, sofern Sie eine Wohnung oder ein Zimmer zur Miete bewohnen, oder als Lastenzuschuss, wenn Sie ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung haben. Ob und in welcher Höhe Sie Wohngeld erhalten, wird in Ihrer Stadt entschieden, in der Sie wohnen.

Weitere Infos

Muss ich weiterhin GEMA und GEZ abführen, obwohl mein Betrieb aufgrund der Pandemie geschlossen ist?

Wenn Lizenznehmer der GEMA ihr Geschäft oder Unternehmen aufgrund einer behördlichen Anordnung schließen müssen, werden die Lizenzkosten für diesen Zeitraum erstattet. 

Weitere Infos


Unter­nehmen, Institutionen und Ein­richtungen des Gemein­wohls können auf­grund der Corona-Pan­demie unter be­stimmten Voraus­setzungen eine rück­wir­kende Frei­stellung von der Rund­funk­beitrags­pflicht be­antragen.

Weitere Infos


Personal- und Arbeitgeberschutz

Wo finden ich Informationen zu Corona-Tests für mein Unternehmen?

Die IHK Nord Westfalen gibt Ihnen einen Überblick häufig gestellter Fragen zu Corona-Tests im Unternehmen – und liefert Antworten für Ihren Unternehmensalltag.

Weitere Infos


Sind Sie auf der Suche nach Schnell- und Selbsttests, finden Sie hier eine Übersicht von Herstellern und Händlern IHKecoFinder


Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Test- und Quarantäneverordnung des Landes angepasst. Wer in seinem Betrieb einen vom Arbeitgeber angebotenen Coronaschnelltest macht, kann ab sofort über das Testergebnis einen offiziellen Testnachweis erhalten.
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die an dem Verfahren der Erteilung von Testnachweisen teilnehmen wollen, müssen sich vorab in einem sehr unbürokratischen Verfahren auf dieser Internetseite anmelden.

Weitere Infos


Die bestehende SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung wurde mit der zweiten Verordnung zur Änderung bis zum 30.06.2021 verlängert und ergänzt. Mit dieser Änderung sind nun Arbeitgeber verpflichtet, allen Mitarbeitern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, regelmäßige Corona-Tests anzubieten.

Weitere Infos

Bekomme ich finanzielle Unterstützung, um meinen Ausbildungsbetrieb weiter aufrechtzuerhalten?

Ab dem 1. Juni 2021 startet auch im Kreis Recklinghausen das Ausbildungsprogramm NRW. Land fördert 1.000 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Startschwierigkeiten. Neben der Akquise und Vermittlung der zusätzlichen Ausbildungsverhältnisse durch die ausgewählten Bildungsträger fördert das Land im Rahmen des Ausbildungsprogramms in den ersten beiden Jahren auch die von den Betrieben zu zahlende Ausbildungsvergütung mit 325 Euro pro Monat.

Weitere Infos



Am 17. März 2021 hat das Bundeskabinett beschlossen, das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ zu verlängern und auf das Ausbildungsjahr 2021/2022 auszuweiten. Ausbildungsbetriebe und ausbildende Einrichtungen können diese Unterstützungen bei den örtlichen Arbeitsagenturen beantragen.

Junge Menschen in der Ausbildung können von COVID-19-bedingten Ausbildungsunterbrechungen in ihrem Ausbildungsbetrieb betroffen sein. Auftrags- und Verbundausbildung wird daher durch eine Prämie gefördert. Diese Förderungen können bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See beantragt werden.

Weitere Infos

Welche betrieblichen Maßnahmen sieht die aktuelle SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel vor?

In der SARS-CoV-2-Arbeitschutzverordnung sind zusätzliche Maßnahmen geregelt, um den Gesundheitsschutz der Beschäftigten während der Pandemie zu gewährleisten. Die bereits geltenden Arbeitschutzregelungen wurden ergänzt und gelten befristet bis zum 30. April 2021. 
Zusammen mit dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard und der konkretisierenden Arbeitsschutzregel liegt damit ein umfassendes Vorschriften-und Regelwerk zum betrieblichen Infektionsschutz vor dem SARS-CoV-2-Coronavirus vor. 

Weitere Infos:


Da viele Beschäftigte der Gefahr ausgesetzt sind, sich durch den Kontakt zu anderen Personen mit SARS-CoV-2 zu infizieren, stellen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen für ihre Unternehmen und Beschäftigten vielfältige Informationen und Handlungshilfen auf Sonderseiten zum Schutz der Beschäftigten bereit. Die branchenspezifischen Handlungshilfen ergänzen und konkretisieren den Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2. 

Weitere Infos
www.dguv.de 


Hinweise für Arbeitgeber und Beschäftigte in verschiedenen Arbeitsumgebungen hat auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin auf ihrer Webseite zusammengestellt. 

Weitere Infos


Auch das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung (LIA.nrw) hat wichtige Informationen, Regelungen und Serviceangebote zum Coronavirus zusammengefasst.
 
Weitere Infos
www.lia.nrw.de 


Die Internetseite PROTECT[X]  ist ein Wegweiser für Desinfektionsmaterialien und Schutzausrüstungen. Dort finden Sie Produzenten, Händler und sonstige Unternehmen, die Sie mit entsprechenden Produkten beliefern können. Die Plattform wird von der IHK Nord Westfalen betrieben und von der Bezirksregierung Münster unterstützt. 

Weitere Infos

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen stellt Plakate mit verschiedenen Hinweisen als Download zur Verfügung. Dieses können Sie in Ihrem Betrieb aushängen.

Weitere Infos
www.mags.nrw/coronavirus
 

Das Robert Koch Institut stellt ein Informationsblatt für nicht-medizinische Einsatzkräfte als Download zur Verfügung. Dieses können Sie in Ihrem Betrieb aushängen oder an Ihre Mitarbeiter verteilen.

Download Hinweisblatt

Kann ich mein Personal anderen Arbeitgebern ausleihen?

Aus einer Information des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales:
Wenn Sie keine Arbeitnehmerüberlassung durchführen, aber gelegentlich wegen der aktuellen Corona-Krise eigene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anderen Unternehmen, die einen akuten Arbeitskräftemangel (z. B. in der landwirtschaftlichen Erzeugung und Verarbeitung, in der Lebensmittellogistik oder im Gesundheitswesen) haben, überlassen wollen, können Sie dies ausnahmsweise auch ohne eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) tun. Voraussetzung hierfür ist, dass
  • die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Überlassung zugestimmt haben,
  • Sie nicht beabsichtigen, dauerhaft als Arbeitnehmerüberlasser tätig zu sein und
  • die einzelne Überlassung zeitlich begrenzt auf die aktuelle Krisensituation erfolgt.
Die gesetzliche Regelung hierzu finden Sie in § 1 Absatz 3 Nummer 2a AÜG. 
Bitte lassen Sie sich hierzu rechtlich beraten.

weitere Infos

Was kann ich tun, wenn ich in meinem Unternehmen nicht ausreichend Platz für Büroarbeitsplätze mit dem nötigen Mindestabstand schaffen kann?

Als Alternative zum Homeoffice gibt es einige Hotels, die ihre Hotelzimmer tageweise als Interims-Büroraum anbieten. Ein zusätzlicher Vorteil der Hoteleinzelzimmer ist neben der Abgeschlossenheit gegenüber anderen Personen (eigener Raum, eigenes WC) die Verfügbarkeit von Telekommunikationsdiensten (Telefon, WLAN) und auch ggf. zusätzlicher Serviceleistungen (Parkplätze, Getränke, weiträumige Besprechungsmöglichkeit in Tagungsräumen). 

Beispiele für Hotels mit Interims-Büros sind in Recklinghausen das Parkhotel Engelsburg, das Gästehaus Alte Schule und das Hotel am Quellberg an. Bitte schauen Sie für etwaige weitere Angebote auf die Websites Ihres Hotels vor Ort. 

Hotels im Kreis Recklinghausen finden Sie leicht über www.regiofreizeit.de.

Weitere Infos



Kurzarbeit und häusliche Isolation

Welche Regelungen gelten für das Kurzarbeitergeld?

Erleichterungen der Kurzarbeit sollen schnell und gezielt helfen, wenn Unternehmen mit ihren Beschäftigten durch das Coronavirus COVID-19 Arbeitsausfälle haben. Mit dem Gesetz zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie vom 3. Dezember 2020 wurde beschlossen, die Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld im Wesentlichen bis Ende des Jahres 2021 zu verlängern.

Weitere Infos

Kann ich eine Entschädigung bei Verdienstausfällen durch häusliche Isolation beantragen?

Zur Eindämmung des Coronavirus können Behörden eine Quarantäne oder ein Tätigkeitsverbot anordnen. Verdienstausfälle, die dadurch entstehen, werden nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet.

Den Antrag auf Entschädigung von Verdienstausfällen finden Sie auf dem Infoportal des Bundesinnenministeriums. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe bearbeitet ab dem 15.02.2021 nur noch Anträge, die auf diesem Wege online eingegangen sind.

Weitere Infos


Telefonische Auskünfte
0800 933 63 97

Wie wurde der Anspruch auf Kinderkrankengeld ausgeweitet?

Das Kinderkrankengeld soll es berufstätigen Eltern ermöglichen, Lohnausfälle durch die häusliche Betreuung eines erkrankten Kindes auszugleichen. Aufgrund der besonderen Herausforderungen in der Corona-Pandemie wird dieser Anspruch für 2021 ausgeweitet: Er besteht nicht nur, wenn das eigene Kind krank ist, sondern auch, wenn die Kinderbetreuung aus einem anderen Grund zu Hause erforderlich wird. Etwa weil die Schule, die Kita, oder auch die Einrichtung für Menschen mit Behinderungen pandemiebedingt geschlossen ist oder einzelne Klassen oder Kitagruppen in Quarantäne sind. Der Anspruch auf Kinderkrankengeld steigt von 10 Tagen pro Elternteil und Kind auf 30 Tage und damit für Elternpaare pro Kind auf 60 Tage. Auch für Alleinerziehende verdoppelt sich der Anspruch pro Kind von 30 auf nun 60 Tage. Bei mehreren Kinden gilt ein Anspruch von maximal 65 Tagen, bei Alleinerziehenden von maximal 130 Tagen. Die Regelung wird rückwirkend zum 5. Januar in Kraft treten.

Weitere Infos:

Kinderkrankentage auch für Selbständige
Die Landesregierung hat mit der „Betreuungsentschädigung NRW“ ein eigenes Programm aufgelegt, um auch erwerbstätige Eltern mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen, die ihr Kind pandemiebedingt zu Hause betreuen, jedoch kein Kinderkrankengeld nach § 45 Sozialgesetzbuch V oder vergleichbare Leistungen erhalten und die auch keinen Sonderurlaub nach beamtenrechtlichen Vorschriften nehmen können. In diese Gruppe fallen privat Versicherte (beispielsweise Selbständige und Freiberufler) ebenso wie freiwillig gesetzlich Versicherte ohne Anspruch auf Krankengeld und Landwirte ohne Anspruch auf Krankengeld. Auch gesetzlich Versicherte, deren Kinder privat versichert sind, können die Leistung erhalten.

Ab 26.2.2021 besteht die Möglichkeit, den Antrag auf Betreuungsentschädigung online bei der Bezirksregierung zu stellen. Die Anträge können rückwirkend bis zum 5. Januar 2021 geltend gemacht werden.



Regelungen für Selbständige

Gibt es Regelungen für Selbständige, die durch die Kinderbetreuung jetzt nicht arbeiten können?

Das Infektionsschutzgesetz ermöglicht finanzielle Entschädigungen auch für Verdienstausfälle, die durch die Betreuung von Kindern entstanden sind. Das gilt grundsätzlich auch für Selbstständige. Den Antrag auf Entschädigung von Verdienstausfällen finden Sie auf dem Infoportal des Bundesinnenministeriums. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe bearbeitet ab dem 15.02.2021 nur noch Anträge, die auf diesem Wege online eingegangen sind.

Weitere Infos

Unter welchen Bedingungen kann ich Arbeitslosengeld I und Arbeitslosengeld II beantragen?

Personen, welche in den letzten 30 Monaten vor Beginn der Arbeitslosigkeit für mindestens zwölf Monate einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgegangen sind, erfüllen im Grundsatz die Voraussetzungen für den Bezug von ALG I.

Selbstständige, welche mindestens zwölf Beitrittsmonate in die freiwillige Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben und sich wegen einer Auftragsflaute arbeitslos melden, haben sechs Monate Anspruch auf Unterstützung. Kann ein Betroffener 24 Beitragsmonate nachweisen, kann er zwölf Monate Arbeitslosengeld beziehen. Das Gewerbe muss nicht gleich abgemeldet oder die Freiberuflichkeit für immer aufgegeben werden.

Weitere Infos


Für einzelne Branchen führen die Maßnahmen zur Vermeidung des Coronavirus dazu, dass Menschen vorübergehend erhebliche Einkommenseinbußen erfahren. Dies kann alle Erwerbstätigen betreffen, insbesondere aber Kleinunternehmer und sogenannte Solo-Selbständige. Die Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) sichert den Lebensunterhalt, wenn keine vorrangigen Hilfen greifen. Mit dem Sozialschutz-Paket III wurde beschlossen, den erleichterten Zugang in die Grundsicherungssysteme bis zum 31.12.2021 zu verlängern.

Weitere Infos
Die Service-Hotline der Agentur für Arbeit informiert Selbstständige, Solo-Selbstständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler, Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer sowie Künstlerinnen und Künstler. Wer zu dieser Gruppe gehört und finanzielle Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhalts benötigt und/oder Informationen zu Hilfsprogrammen des Bundes und der Länder sucht, erhält unter der gebührenfreien Nummer 0800 4555 521 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr hilfreiche Auskünfte.

Kann ich als Selbstständiger eine Beitragsstundung bei meiner Krankenkasse beantragen?

Unternehmen und Betriebe sowie Selbstständig, die sich durch die Corona-Epidemie in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befinden, konnten durch Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen finanziell entlastet werden. Die Maßnahmen waren bis zum 31. Mai 2020 befristet. (Es ist zu unterscheiden zwischen den Beiträgen der eigenen sozialen Absicherung und den abzuführenden Beiträgen für die Angestellten.) Bestehen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie auch weiterhin und können die ggf. bereits gestundeten Beiträge oder die laufenden Beiträge ab Juni 2020 nicht oder nicht vollständig gezahlt werden, besteht auch weiterhin die Möglichkeit der Beitragsstundung. Ihre Krankenkasse wird in aller Regel mit Ihnen dann eine Stundungsvereinbarung schließen. (Regelverfahren nach § 76 Abs. 2 SGB IV) Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.  

Der GKV-Spitzenverband empfiehlt den Krankenkassen, den vom aktuellen Teil-Shutdown betroffenen Unternehmen/ Betrieben einen (erneuten) erleichterten Stundungszugangs der Beiträge anzubieten. Voraussetzung hierfür ist, dass vorrangig die bereitgestellten Wirtschaftshilfen einschließlich des Kurzarbeitergeldes genutzt werden. Entsprechende Anträge sind vor dem Stundungsantrag zu stellen.

Weitere Infos

Für Anträge auf Änderungen der Beiträge wegen Verringerung des Arbeitseinkommens in der gesetzlichen Rentenversicherung wenden Sie bitte sich an Ihren Rentenversicherungsträger. 


Liquidität

Gibt es spezielle Hilfen für Unternehmen, die von der Schließungsanordnung November und Dezember 2020 betroffen sind?

Die Corona November- und Dezemberhilfe
Die Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Selbstständige und Vereine, die von den Schließungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ab 2. November 2020 betroffen sind. Unternehmen, die bundesweit erst ab Mitte Dezember schließen mussten sind nicht antragsberechtigt.
Die Anträge auf Novemberhilfe und Dezemberhilfe können jeweils bis zum 30. April 2021 gestellt werden. 

Weitere Infos:

Das Wirtschaftsministerium NRW informiert u.a. auch über die Möglichkeit von Direktanträgen (ohne prüfende Dritte) für Soloselbstständige.

Gibt es Überbrückungshilfen für den Mittelstand?

Überbrückungshilfe III: Für Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen gibt es anteilige Fixkostenerstattungen.

Unternehmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, erhalten einen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss. Der Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt.

Für Härtefälle, die keinen Anspruch auf die bestehenden Programme haben, wurden gesonderte Hilfen des Bundes und der Länder vereinbart, weitere Informationen siehe nächster blauer Balken.

Außerdem gibt branchenspezifische Sonderregelungen für die Reisewirtschaft, die Kultur- und Veranstaltungsbranche, die Pyrotechnikindustrie.

Die Überbrückungshilfe kann nur durch Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer und Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte über ein bundeseinheitliches Online-Portal beantragt werden. (Kosten, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe anfallen, können bei der Förderung mit berücksichtigt werden.)


Neustarthilfe für Soloselbstständige 
Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützt, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. 
Die Neustarthilfe wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet. Der Zugang ist auch für nicht fest angestellte Schauspieler*innen und vergleichbar Beschäftigte möglich.
Die Neustarthilfe beträgt einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird, maximal aber 7.500 Euro, und wird in einem Betrag ausgezahlt.

Die Antragstellenden müssen sich entscheiden, ob sie die Neustarthilfe oder die Überbrückungshilfe III in Anspruch nehmen wollen. 

Soloselbstständige haben ein Wahlrecht : Sie können den Antrag auf Neustarthilfe entweder über einen prüfenden Dritten oder als Direktantrag stellen.

Die Antragsfristen enden am 31. August 2021.

Weitere Infos:

 
Hotline in NRW
Telefon: 0211-7956 4996

Die Antragsfrist für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) endete am 9. Oktober 2020. 
 
Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasste die Fördermonate September bis Dezember 2020.
Erstanträge für die Überbrückungshilfe II endete am 31. März 2021.
.


Fake-Webseiten und E-Mails im Umlauf
Das Bundeswirtschaftsministerium weist darauf hin, dass aktuell E-Mails, Social-Media Auftritte und Webseiten eines imaginären "Bundesamts für Krisenschutz und Wirtschaftshilfe (BAKWH)" im Umlauf sind. Unternehmen müssen sich vergewissern, dass sie keine Fake-Webseiten besuchen und sollen nicht auf E-Mails des “BAKWH” reagieren, in denen sie zur Auskunft über Corona-Hilfen aufgefordert werden.

Gibt es spezielle Hilfen für Härtefälle?

Denjenigen, die die Folgen der Pandemie unvorhersehbar und in besonderem Maße getroffen haben, ohne dass sie für diese Folgen aus anderen Hilfsprogrammen entsprechende Mittel erhalten haben oder ihnen der vertretbare Einsatz eigener Mittel oder die Inanspruchnahme von weiteren Finanzierungsalternativen möglich ist, soll durch die Härtefallhilfe NRW eine einmalige Unterstützung gewährt werden können. Antragsberechtigt sind von der Corona-Krise betroffene Unternehmen einschließlich Sozialunternehmen (gemeinnützige Unternehmen) sowie Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, die zum Zeitpunkt der Antragstellung und Auszahlung der Härtefallhilfe NRW ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben.

Diesen Unternehmen kann zur Milderung pandemiebedingter besonderer Härten eine Härtefallhilfe NRW gewährt werden, wenn
  • in allen bestehenden Hilfsprogrammen keine Antragsberechtigung gegeben ist und dies im Zusammenhang mit einer pandemiebedingten besonderen Härte steht (so genannte harte Subsidiarität)
  • eine außerordentliche Belastung zu tragen ist, die absehbar die wirtschaftliche Existenz des Unternehmens bedroht
  • der Unternehmensfortbestand mit Gewährung einer Billigkeitsleistung aus der Härtefallhilfe NRW nachhaltig gesichert ist.
Anträge auf Gewährung einer Härtefallhilfe NRW sind über das gemeinsame Portal der Länder unter der Internetadresse www.haertefallhilfe.de durch einen prüfenden Dritten zu stellen.

Über die tatsächliche Höhe der gewährten Härtefallhilfe NRW entscheidet abschließend das Votum der Härtefallkommission im Einzelfall nach pflichtgemäßem Ermessen. Sie ist jedoch auf 100.000 Euro begrenzt.

Weitere Infos
www.haertefallhilfen.de/ Antragstellung

Welche Möglichkeiten gibt es für Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind?

Neben den außerordentlichen Wirtschaftshilfen (siehe Novemberhilfe und Überbrückungshilfe) gibt es Finanzierungsmöglichkeiten durch unterschiedliche Finanzinstitute.

Die IHK Nord Westfalen hat eine zentrale Finanzierungshotline mit der 
Rufnummer 0251 707-111 eingerichtet, um die von den jetzt beschlossenen Corona-Maßnahmen betroffenen Unternehmen und Soloselbständigen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region zu unterstützen.



Die KfW-Coronahilfen unterstützen Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Dieses ist auch nutzbar von  Soloselbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt. Durch diese Kredite sollen die laufenden Zahlungsverpflichtungen für Unternehmen sichergestellt werden. Die Beantragung und Abwicklung der finanziellen Hilfen erfordert immer die Beteiligung Ihrer Hausbank. Zur Beschleunigung wenden Sie sich am besten möglichst früh an die Beraterin/den Berater Ihrer Hausbank.

Sie können vorab den KfW-Förderassistenten nutzen, dort finden Sie den passenden KfW-Kredit und erfassen Sie alle Angaben für Ihren Kreditantrag. Bitte geben Sie die Internetadresse der Kfw direkt ein und schützen Sie sich so vor betrügerischen Webseiten.

In der neuen Auflage gibt es verbesserte Kredit- und Tilgungsoptionen.

Weitere Infos
www.kfw.de 

Telefonische Auskünfte
0800 - 539 9001



Anbieterunabhängig und kostenlos informieren die Förderberater der NRW BANK Unternehmen zu allen zur Verfügung stehenden Unterstützungsangeboten. Dazu gehören die Förderprogramme der NRW.BANK, der KfW, der Landwirtschaftlichen Rentenbank, der Bürgschaftsbank NRW sowie des Landes, des Bundes und der EU. Alle Prozesse rund um die Corona-Krise sind sehr dynamisch. Die NRW.BANK hat bereits diverse Programmänderungen umgesetzt und arbeitet darüber hinaus mit Hochdruck an weiteren programmbezogenen Hilfsmaßnahmen - in enger Abstimmung mit dem Land. Aktualisierungen finden Sie regelmäßig auf der Internetseite der NRW Bank.

Die NRW Bank warnt vor betrügerischen Anrufen in ihrem Namen. Geben Sie keine Daten an Fremde weiter!

Weitere Infos
www.nrwbank.de 

Telefonische Auskünfte
0211 - 91741 4800



Unternehmen, die Bürgschaften für Kredite in Anspruch nehmen möchten, wenden sich an die Bürgschaftsbank NRW.

Weitere Infos
www.bb-nrw.de/de/aktuelles/corona-hilfe/

Telefonische Auskünfte
02131 - 5107 0



Die Sparkasse Vest Recklinghausen bietet den Unternehmen im Kreis Recklinghausen eine weitreichende Unterstützung an. Die Hilfskredite der KfW und der Förderinstitute der Bundesländer können bei Sparkasse Vest Recklinghausen beantragt werden. 

Weitere Infos
Telefonische Auskünfte
02361 205-4444



Die Volksbank Marl-Recklinghausen eG bietet Unterstützung bei der Beantragung von Hilfskrediten der KfW und der Förderinstitute der Bundesländer an.


Telefonische Auskünfte
02365 418-0 und 02361 188-0

Gibt es besondere Finanzierungsmöglichkeiten für kleine Unternehmen und Start-ups?

Eigenkapitalfinanzierungen
Um Start-ups in der Corona-Krise zu helfen, bietet die NRW.BANK mehr Eigenkapital und ein neues Spezialprogramm für Start-ups ohne Co-Investor an.

Weitere Infos


Start-up Schutzschild
Start-ups und junge Technologieunternehmen haben häufig noch keine Hausbankverbindung und können daher nicht auf die Corona-Kredit-Programme der KfW zugreifen. Mit dem 2 Milliarden Euro Maßnahmenpaket sollen gezielt Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell adressiert werden. Für Nordrhein-Westfalen gilt folgendes: Die NRW.BANK erhöht  das Volumen ihres Förderprogramms „NRW.Start-up akut“ und stellt zusätzlich der Kapitalbeteiligungsgesellschaft für die mittelständische Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen mbH (KBG NRW) Mittel für stille Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen bereit (Sonderprogramms Säule II der KBG).

Weitere Infos


Mikromezzaninfonds
Kleine Unternehmen und Existenzgründer haben die Möglichkeit, ohne Einschaltung ihrer Hausbank aus dem Mikromezzaninfonds Deutschland Beteiligungskapital zu beantragen.  
Mezzaninkapital ist eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Das Unternehmen erhält wirtschaftliches Eigenkapital. Der Kapitalgeber bekommt weder Stimmrechte, noch mischt er sich ins Tagesgeschäft ein. 

Weitere Infos
www.kgb-nrw.de

Telefonische Auskünfte
02131 - 5107 200

NRW Soforthilfe 2020 - Rückmeldeverfahren

Bitte beachten Sie: Der Programmzeitraum ist abgelaufen. Es sind keine Anträge für die NRW Soforthilfe 2020 mehr möglich!

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW informierte am 18.5.2021 in einer Pressemeldung: 
Kabinettbeschluss zur Abrechnung der NRW-Soforthilfe

In Nordrhein-Westfalen haben alle rund 430.000 Empfängerinnen und Empfänger der NRW-Soforthilfe 2020 seit Dezember vergangenen Jahres die Möglichkeit, ihre im Förderzeitraum pauschal bewilligte Soforthilfe freiwillig vorzeitig abzurechnen und gegebenenfalls zu viel erhaltene Mittel zurückzuzahlen. Damals wurden sie darüber informiert, dass die Landesregierung im Frühjahr 2021 nochmals auf diejenigen zukommt, die bis dahin noch nicht abgerechnet haben.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens hat die Landesregierung nun beschlossen, dass die ausstehenden rund 380.000 Aufforderungen zur Rückmeldung über den tatsächlichen Liquiditätsengpass Mitte Juni 2021 erfolgen werden. Die Unternehmen erhalten bis zum 31. Oktober 2021 Zeit für ihre Rückmeldungen. Wichtig: Die Frist zur Rückzahlung der möglicherweise zu viel erhaltenen Mittel wird bis Ende Oktober 2022 verlängert.


Telefonische Auskunft 0211-7956 4995

Weitere Infos

Gibt es Unterstützung für Pflegeschulen?

Sonderinvestitionsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt Ausbau und Modernisierung von Pflegeschulen. Die Pflegeschulen, die nicht den Vorgaben des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) unterliegen erhalten insgesamt 250 Millionen Euro aus Landesmitteln.  

Es sind zwei Förderverfahren mit unterschiedlichen Schwerpunkten vorgesehen:
Ausbau von Ausbildungsplätzen an Pflegeschulen: Zur Finanzierung des Kapazitätsaufbaus steht einmalig ein pauschalierter Festbetrag in Höhe von 20.400 Euro pro neu eingerichtetem Schulplatz zur Verfügung.
 
Modernisierungsmaßnahmen an Pflegeschulen: Hierfür ist eine Modernisierungspauschale je belegtem Schulplatz in Höhe von 5.100 Euro vorgesehen.
 
Anträge können bei der Bezirksregierung Münster gestellt werden. 

Weitere Infos


Gibt es Unterstützung speziell für gemeinnützige Organisationen oder Sportvereine?

Um gemeinnützige Organisationen zu unterstützen und die soziale Infrastruktur zu stabilisieren, wurde von der KfW ein Darlehen aufgelegt, mit dem Betriebsmittel und Investitionen in die soziale Infrastruktur finanziert werden können.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, mit Sitz in Deutschland, die sich einem Liquiditätsengpass oder eine Nichtverfügbarkeit von Liquidität gegenübersehen und mindestens seit dem 01.01.2019 aktiv sind. Förderfähig sind Betriebsmittel und alle Investitionen in die soziale Infrastruktur gemeinnütziger Organisationen für Vorhaben in Nordrhein-Westfalen. Die Mehrwertsteuer kann mitfinanziert werden, sofern die Berechtigung zum Vorsteuerabzug nicht vorliegt.
Das Programm ist befristet bis zum 30.06.2021.

Weitere Infos
www.nrwbank.de


Die NRW-Landesregierung unterstützt in Not geratene Sportvereine mit der Soforthilfe Sport. Antragsberechtigt sind alle Vereine, die über eine eine Mitgliedsorganisationen (Sportbund oder Sportfachverband) dem Landessportbund NRW angeschlossen sind. Nicht antragsberechtigt sind Kapitalgesellschaften, an denen antragsstellende Vereine beteiligt sind.

Der Beantragungszeitraum für die dritte Förderphase endet am 15. März 2021. Die anschließende Förderphase ist zunächst bis zum 30. Juni 2021 geplant. Sportvereine sowie Bünde und Fachverbände können ihre Anträge online über das Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen stellen. Vereine, die bereits eine Soforthilfe erhalten haben, sind nicht von weiteren Förderungen ausgeschlossen. 

Weitere Infos:





Gibt es Unterstützung im Bereich der Weiterbildung?

Mit dem NOTFONDS WEITERBILDUNG konnten gemeinwohlorientierte Weiterbildungseinrichtungen Finanzierungslücken zwischen notwendigen Ausgaben und den gesamten laufenden Einnahmen bis 31.12.2020 schließen. Die Anträge konnten bis zum 15.2.2021 an das Dezernat 48 der Bezirksregierung gerichtet werden.

Gibt es Unterstützung für Unternehmen der Umweltwirtschaft?

Das Sonderprogramm Umweltwirtschaft wurde vom Umweltministerium im Rahmen des Landeskonjunkturprogramms erarbeitet. Die Antragsfrist für Programmteil 1 endete am 26. November 2020, für Programmteil 2 am 31. Dezember 2020.


Gibt es spezielle Unterstützung für den Kulturbereich und für freischaffende Künstlerinnen und Künstler?

Seit Sommer 2020 läuft das Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR. Mit fast 60 Programmlinien und Mitteln in Höhe von einer Milliarde Euro, hilft die Bundesregierung den Kulturbetrieb und die kulturelle Infrastruktur dauerhaft zu erhalten.

Weitere Infos


Um die Vielfalt und die Lebendigkeit der nordrhein-westfälischen Kulturszene zu erhalten, hat das Land Nordrhein-Westfalen angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise insgesamt 185 Millionen Euro für das Kulturstärkungspaket bereitgestellt.

Seit rund einem Jahr haben Künstlerinnen und Künstler aufgrund weggefallener Auftritts- und Präsentationsmöglichkeiten infolge der Corona-Pandemie keine verlässliche Beschäftigungsgrundlage. Die Landesregierung setzt daher das erfolgreiche Stipendienprogramm „Auf geht’s!“ für freischaffende Künstlerinnen und Künstler fort: Ab April 2021 werden erneut insgesamt 15.000 Stipendien in Höhe von je 6.000 Euro zur Verfügung stellen. Anträge können ab dem 12. April 2021 bei der Bezirksregierung gestellt werden.
 
Weitere Infos 
www.mkw.nrw 
Fragen per E-Mail an: NRW-Kuenstlerstipendium@mkw.nrw.de


Ziel des Kulturstärkungsfonds NRW ist es, die Existenz der Einrichtungen zu sichern, Kunst und Kultur im Land wieder erlebbar zu machen und Kultureinrichtungen bei der Durchführung der Kulturprogramme unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie zu unterstützen – auch wenn sich der Betrieb unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten noch nicht rechnen sollte.

Programmlinien
Das MKW hat bislang zahlreiche Programmlinien erarbeitet, die aus dem NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur" finanziert werden. Die unverschuldeten finanziellen Engpässe sollen ausgeglichen werden, die den Einrichtungen trotz der Inanspruchnahme von bereits vorhandenen Hilfsmaßnahmen sowie weiteren Einsparmöglichkeiten während der Corona-Pandemie entstanden sind. Bereits abgelaufen sind die ersten Unterstützungsprogramme für Soziokulturelle Zentren, für kommunale Theater und Orchester, für Clubs, Musikensembles und -spielstätten, Museen und Kunstvereine, Literaturhäuser, Landestheater und -orchester, die Freien Darstellenden Künste und die freie Musikszene, für Privattheater mit und ohne öffentliche Förderung, Kinder- und Jugendtheater, Festivals und zahlreiche gemeinnützige und sonstige Einrichtungen.

Weitere Infos
Neue Ausschreibungen finden Sie jeweils auf www.mkw.nrw/FAQ_Sofortprogramm

Informationen zu Förderanträgen und Unterstützung bei der Antragstellung erhalten Einrichtungsträger nach der Veröffentlichung bei den zuständigen Bezirksregierungen.

Fragen zum Kulturstärkungsfonds richten Sie bitte per Mail an:
nrw-kulturstaerkungsfonds@mkw.nrw.de



Film ab NRW
Mit „Film ab NRW“ unterstützt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Kinobetreiber in der schwierigen Zeit der Cotona-Pandemie und stellt ab Januar 2021 dafür insgesamt bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung.Mit „Film ab NRW“ sollen Liquiditätsengpässe und wirtschaftliche Existenzgefährdungen, die durch den Einbruch der Besucherzahlen und die massiven Umsatzeinbußen entstehen, abgewendet werden. „Film ab NRW“ steht dabei allen Kinos offen, die einen regelmäßigen Spielbetrieb anbieten, egal ob kleines Filmkunstkino mit einem Saal oder das große Kinocenter.
 
Die finanzielle Hilfestellung für die Kinos erfolgt ohne Rechtsanspruch ausschließlich als Billigkeitsleistungen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Der Hilfszeitraum erstreckt sich auf den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021. Die Einreichungsfrist endet am 31.5.2021.

Weitere Infos


Die Service-Hotline der Agentur für Arbeit informiert Selbstständige, Solo-Selbstständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler, Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer sowie Künstlerinnen und Künstler. Wer zu dieser Gruppe gehört und finanzielle Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhalts benötigt und/oder Informationen zu Hilfsprogrammen des Bundes und der Länder sucht, erhält unter der gebührenfreien Nummer 0800 4555 521 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr hilfreiche Auskünfte.



Der Kulturrat NRW reagiert auf die große Nachfrage nach Beratung bezüglich der unterschiedlichen Corona-Hilfsprogramme und bietet bis zum Sommer 2021 wöchentlich Webinare an. Die Online-Workshops widmen sich den Corona-Hilfen von Bundes- und Landesregierung für freischaffende Künstler*innen aller Kultursparten und für Kultureinrichtungen. Behandelt werden alle Hilfsprogramme, die zum Zeitpunkt der Veranstaltung verfügbar oder angekündigt sind.

Weitere Infos


Steuerliche Erleichterungen

Gibt es steuerrechtliche Hilfen für Unternehmen?

Um Unternehmen in der Corona-Pandemie dabei zu unterstützen, ihre Ausstattung mit Liquidität zu verbessern, erhalten sie steuerliche Hilfen. Das Bundesfinanzministerium hat dazu mit den obersten Landesfinanzbehörden eine Reihe konkreter steuerlicher Erleichterungen abgestimmt. Die Finanzverwaltung NRW kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitestmöglich aus. Für die Anträge stehen stark vereinfachte Formulare zum Download zur Verfügung.

Weitere Infos
Antrag auf Stundung


Telefonische Auskünfte
0211 - 49720

Muss ich unverändert Gewerbesteuer zahlen, wenn der Betrieb eingestellt oder eingeschränkt ist?

Wenn Ihr Unternehmen nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffen von den Auswirkungen des Corona-Virus ist, haben Sie die Möglichkeit bis zum 31. Dezember 2021 unter Darlegung ihrer Verhältnisse, Anträge auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen zu stellen.
 
Wichtig ist, wenn die Festsetzung und Erhebung der Gewerbesteuer über die Gemeinde einbezogen wird, dann müssen Sie den Antrag bei der Stadtverwaltung stellen, in der ihr Betriebssitz ist. Andernfalls wird der Antrag bei dem zuständigen Finanzamt gestellt.
 
Wenden Sie sich bitte für weitere Informationen an das für Sie zuständige Finanzamt.

weitere Infos:


Branchenspezifische Anforderungen

Wie kann ich mein Online-Angebot und meinen Lieferservice in meiner Stadt bekannt machen?

Viele stationäre Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomiebetriebe im Kreis Recklinghausen nutzen zurzeit den Online-Handel verbunden mit einem lokalen Lieferservice. Oft unterstützen die städtischen Wirtschaftsförderungen und die Stadtmarketing-Initiativen diese Angebote durch Bündelung der Informationen. So können Kundinnen und Kunden zu Hause bleiben und dennoch die lokalen Geschäfte unterstützen.  

  • Die Stadtverwaltung Oer-Erkenschwick hat eine digitale Plattform veröffentlicht: Auf der Webseite www.oe-liefert.de finden Bürger-/innen eine Übersicht aller Geschäfte und Gastronomien in Oer-Erkenschwick, die derzeit im Stadtgebiet einen Lieferservice anbieten.
  • Über das Portal www.mitten-in-gladbeck.de finden Gladbecker Bürgerinnen und Bürger Kontaktmöglichkeiten zu den Händlern, Fachgeschäften und gastronomischen Betrieben in Gladbeck Mitte und weiteren Gladbecker Unternehmen. 

  • Auch in Haltern am See bieten Geschäfte und Gastronomiebetriebe in Kooperation mit lokalen Lieferdiensten ihre Waren oder Gerichte online an. Eine Übersicht findet sich in der Datenbank des Münsterland e.V. und bei den Betreibern des Portals www.haltern-liefert.de.
  • Die Stadt Recklinghausen verweist beim Thema Onlinehandel und Lieferdienste auf eine privatwirtschaftliche App der Agentur sitesmedia. Bei www.vestapp.de können sich Unternehmen kostenlos in verschiedenen Rubriken eintragen.

  • Das Quartiersnetzwerk für Herten möchte auf www.unser-quartier.de in Zeiten der Corona-Krise Gewerbetreibenden in der Innenstadt eine Plattform und den Bürgerinnen und Bürgern eine Orientierungshilfe geben, welche Läden online erreichbar sind.

  • Die Stadt Herten erwähnt zusätzlich noch ein Angebot der Firma Lenner Online Marketing (www.herten-liefert.de, www.marl-liefert.de, www.datteln-liefert.de, www.dorsten-liefert.de). Dort könne man seinen Lieferdienst kostenlos, nach Themen sortiert, eintragen.

  •  In Castrop-Rauxel informiert das Portal Castropolis darüber, welcher Anbieter derzeit welche Leistungen bereithält: www.castropolis.de.

  • Der DEHOGA NRW e.V. hat die Online-Plattform www.dein-lokal-nebenan.de gestartet. Sie richtet sich an alle Gastronomen mit Liefer- und Abholservices in NRW. Auf der Website und der dazu gehörigen App werden Angebote gastronomischer Betriebe gesammelt und in einer Landkarte für alle Gäste sichtbar. Der Service ist für Inserenten und Kunden kostenfrei.

  •  WDR 2 Lokalhelden: Im ganzen Westen wurden Onlineportale ins Leben gerufen, auf denen die Betreiber um Hilfe bitten können. Kunden können durch den Kauf von Gutscheinen oder indem Sie sich Essen nach Hause liefern lassen zum Lokalhelden werden. WDR 2 bietet eine Überblick unter www.wdr.de

Diese Liste der Plattformen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Gibt es für meine Stadt besondere Empfehlungen zum Betreiben eines Einzelhandelsbetriebes?

Die aktuelle Coronaschutzverordnung ist jeweils hier zu finden: www.land.nrw/corona.

Bei Fragen zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung wenden Sie sich bitte an das zuständige städtische Ordnungsamt.

Tipps für Händler während des Lockdowns stellt die IHK auf einer Sonderseite bereit.

Click&Meet, Click&Collect und mehr – ein Überblick über aktuelle digitale Hilfsmittel für den stationären Einzelhandel
https://kompetenzzentrumhandel.de/clickmeet-clickcollect-und-mehr/

Weitere Unterstützungsangebote des Kompetenzzentrums Handel finden Sie hier:  https://kompetenzzentrumhandel.de

Wo kann ich als Betreiber eines Landwirtschaftlichen Betriebes weitere Hilfe bekommen?

Zur Unterstützung des Landwirtschaftssektors und der Gartenbaubranche hat das Ministerium eine Info-Seite mit zahlreichen Service-Links und weiterführenden Informationen eingerichtet.

Weitere Infos 
www.umwelt.nrw.de



Saisonarbeitskräfte
Das NRW-Landwirtschaftsministerium und das NRW-Arbeitsministerium haben dazu eine Handlungshilfe erstellt, die wichtige Informationen zum Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus enthält.

Weitere Infos
Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) bietet eine neue Web-App mit mehrsprachigen Informationen zum sicheren und gesunden Arbeiten für Saisonarbeitskräfte an.

Weitere Infos
Das Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gibt Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Landwirtschaft, Tierhaltung und Ernährung. 
Zudem gibt es eine Hotline des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Diese ist Montags bis Donnerstag in der Zeit von 9 bis 17 und freitags von 9 bis 14 Uhr erreichbar

Weitere Infos
www.bmel.de 

Auskünfte
Telefonnummer: 0228-242526-22
E-Mail-Adresse: bmel-lw@verbraucherlotse.de

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf meinen Handwerksbetrieb?

Mit der jeweils aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen wird die Ausübung beruflicher Tätigkeiten unter besonderen Hygienemaßnahmen geregelt und immer wieder angepasst. Bitte informieren Sie sich deshalb regelmäßig über die für Ihre Branche zutreffenden Regelungen auf den Informationsseiten des Landes NRW.

Weitere Infos
www.land.nrw 
www.hwk-muenster.de

Telefonische Auskunft der Handwerkskammer Münster
0251 5203-555

Gibt es Hilfen für GEMA- und GVL Mitglieder?

Die flächendeckende Absage von Musikveranstaltungen und die Schließungen kultureller Einrichtungen sind für viele Musikschaffende existenzgefährdend. Der Vorstand und Aufsichtsrat der GEMA hat ein Nothilfe-Programm für GEMA-Mitglieder beschlossen, um die verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie bestmöglich abzufedern. Komponisten, Textdichter und Musikverleger können finanzielle Unterstützung bei der GEMA beantragen.

Zum einen, können Mitglieder über den „Schutzschirm LIVE“ eine Pauschale in Form einer Vorauszahlung auf ihre künftigen Ausschüttungen in den Live- und Wiedergabesparten beantragen. Der Antrag kann über das Online-Portal für Mitglieder gestellt werden.
 
Zum anderen, hatte die Solidargemeinschaft der GEMA aus den Mitteln für soziale und kulturelle Förderung einen Corona-Hilfsfonds gebildet. Diese Gelder sind nun ausgeschöpft. Der Corona-Hilfsfonds ist geschlossen. Es können keine weiteren Anträge angenommen werden. Anträge, die vor dem 30.06.2020 gestellt wurden, werden bearbeitet.
 
Weitere Infos

Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) zahlt an Wahrnehmungsberechtigte, die ausschließlich freiberuflich oder kurz befristet beschäftigt tätig sind und Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen Honorarausfälle erlitten haben, die Corona-Hilfe der GVL. Voraussetzung ist, dass die Antragsteller mindestens an einer regulären Verteilung der GVL teilgenommen haben. Anträge werden ausschließlich per Mail entgegengenommen: coronahilfe@gvl.de. Informationen und ein entsprechendes Formular finden sich auf der Website der GVL. 

Weitere Infos
www.gvl.de

Was müssen pferdehaltende Betriebe beachten?

Die vielen Reitvereine und Pferdehöfe im Kreis Recklinghausen stehen vor der Herausforderung, die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus einzuhalten und dennoch die Versorgung der Pferde im Rahmen der Grundbedürfnisse zu gewährleisten. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Bundesregierung haben einen Leitfaden entwickelt, der den Umgang mit den veränderten Rahmenbedingungen verdeutlicht. Er zeigt auf, wie eine konsequent an die Situation angepasste Organisation aller Abläufe in der Pferdebetreuung zu gestalten ist, damit die vom Robert-Koch-Institut formulierten Anforderungen an den Infektionsschutz gewahrt werden.

weitere Infos


Beratungskostenzuschüsse und Digitalisierung

Welche Möglichkeiten bietet das Beratungsprogramm "Förderung unternehmerischen Know-hows" (FuK)?

 
Das spezielle Programm zur Förderung der Unternehmensberatung für von Corona betroffene Unternehmen und Freiberufler ist ausgelaufen!

Aufgrund der großen Nachfrage sind die für dieses spezielle Fördermodul vorgesehenen Mittel bereits ausgeschöpft, es können auch keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Förderung aus dem Corona-Sondermodul wurde deshalb vorzeitig eingestellt. 

Die anderen Module zur Förderung unternehmerischen Know-hows ermöglichen weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen. Diese Module stehen Unternehmerinnen und Unternehmern weiterhin unverändert zur Verfügung.

Weitere Informationen 
www.bafa.de

Gibt es Zuschüssse bei der Schaffung eines Home-Office-Platzes für Mitarbeiter?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie passt das Förderprogramm „go-digital“ an die aktuellen Bedürfnisse der Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe an und fördert die Einrichtung von Home-Office Platzen. 

Die Betriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Home-Office-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. 

Hierzu zählen vor allem der Aufbau sowie das Einrichten der zugehörigen Hardware. Software, die dabei zum Einsatz kommt und über die gängigen Standards hinausgeht, ist ebenfalls förderfähig. Das Förderprogramm sieht hierfür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor. 

Interessierte Unternehmen können sich an ein Beratungsunternehmen, das zur Durchführung des Programms autorisiert ist, wenden.

Konkrete Fragen zur Förderfähigkeit und Beantragung beantwortet der Projektträger, die EURONORM GmbH, telefonisch unter 030 - 97003 333

weitere Infos:

Ich möchte mein Unternehmen digitaler aufstellen, wo kann ich Hilfe bekommen?

Das Förderprogramm „Digital jetzt - Investitionsförderung für KMU “ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) bezuschusst kleine und mittlere Unternehmen einschließlich des Handwerks sowie der freien Berufe, die zwischen 3 - 499 Mitarbeitende beschäftigen. Finanzielle Zuschüsse gibt es für Investitionen in digitale Technologien sowie Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen.Voraussetzung ist die Vorlage eines Digitalisierungsplans. Die Registrierung ist ab sofort dauerhaft geöffnet. Bereits bestehende Registrierungen behalten ihre Gültigkeit. Per Zufallsverfahren werden zu einem festgelegten Datum bis zur Erschöpfung der jeweiligen monatlich verfügbaren Haushaltsmittel Registrierungen ausgelost. Alle ausgelosten Registrierungen können dann einen Antrag im Förderportal vorbereiten und einreichen.

Weitere Infos
www.bmwi.de

Mit dem Programm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) stärkt das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) darin, die Innovationskraft ihrer Betriebe zu digitalisieren und ihre Produkte, Dienstleistungen und Fertigungsverfahren digital weiterzuentwickeln. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie stellen viele KMU in Nordrhein-Westfalen vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Deswegen erhöht das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie vorübergehend die Förderquote für alle MID-Gutscheine.
Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie stellen viele KMU in Nordrhein-Westfalen vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Deswegen erweitert das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie vorübergehend das Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital um MID-Plus. Bis 30.06.2021 bietet MID-Plus finanziell und inhaltlich verbesserte Förderkonditionen.



Mit dem Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ - Sonderprogramm 2020“ will die Landesregierung Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung begleiten. Der Projektaufruf richtet sich an Unternehmen des stationären Einzelhandels, die nicht mehr als 49 Beschäftigte haben und auf einen Umsatz von maximal zehn Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu zehn Millionen Euro kommen. Gefördert werden über einen Zeitraum von maximal sechs Monaten kurzfristige Projekte von Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen.

Das Programm wird nun um 2,1 Millionen Euro aufgestockt. Hinzu kommt ein zweites Sonderprogramm 2021 in Höhe von sechs Millionen Euro. Gefördert werden Kleinunternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und maximal zehn Millionen Euro Umsatz oder Bilanzsumme. Gutscheine ermöglichen den kurzfristigen Auf- oder Ausbau digitaler Technologien, um den lokalen Handel zu stärken


Weitere Infos


Die Plattform Handwerk-Digital.NRW bietet wertvolle Tipps zu Innovationen, Fördermitteln und digitalen Geschäftsprozessen.




Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie informiert über die zahlreichen Förder-/ und Finanzierungsmöglichkeiten zum Thema Digitalisierung. Außerdem unterstützt es, mit den Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren, bei der Frage „welche Technologien bringen mein Unternehmen voran?“.




Auf DIGI[X] können Unternehmen die passenden IT-Dienstleister, Berater für die Digitalisierung, Online-Händler, digitales Handwerk und weitere Dienstleister aus der Emscher-Lippe Region, die sie bei der Digitalisierung unterstützen, finden.

weitere Infos
www.digix.online




2. Videomitschnitte "Wir im Vest - Unterstützung für Unternehmen"


Wo finde ich die Videos der Reihe "Wir im Vest - Unterstützung für Unternehmen"?
Um eine weitere Möglichkeit der Beratung und Hilfestellung für Unternehmen zu bieten, die auch ohne den persönlichen Kontakt funktioniert, haben sich die Wirtschaftsförderung, das Startercenter, das Jobcenter, die Agentur für Arbeit, die WIN Emscher-Lippe, Kammern und Kreditinstitute zusammengetan. 

Per Live-Stream standen die Experten in der Reihe „Wir im Vest - Unterstützung für Unternehmen“ auf dem Social-Media-Kanal Facebook zu verschiedenen Themenschwerpunkten bereit, griffen dort aktuelle Themen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen und Soloselbstständige im Kreisgebiet auf.

In der Mediathek finden Sie die Mitschnitte der bisher produzierten Sendungen. Die Reihe wird fortgesetzt, die Themen werden den aktuellen Entwicklungen angepasst.

Gerne können Sie uns Fragen zukommen lassen. Bitte senden Sie diese per Mail an wirtschaftsfoerderung@kreis-re.de




3. Wichtige Ansprechpartner


Wo kann ich als Unternehmer weitere Unterstützung und Hilfe bekommen?

Ansprechpartner in den lokalen Wirtschaftsförderungen

Wirtschaftsförderung der Stadt Castrop-Rauxel 
Ansprechpartner:
Herr Ratte (Tel.: 02305 106-2314)
Frau Metze (Tel.: 02305 106-2313)
Frau Abdioglu (Tel.: 02305 106-2325)

 
Wirtschaftsförderung der Stadt Datteln 
Ansprechpartner:
Frau Brink (Tel.: 02363 107-269; E-Mail: cordula.brink@stadt-datteln.de)
Herr Huxel (Tel.: 02363 107-295; E-Mail: s.huxel@seg-datteln.de)

 
Wirtschaftsförderung der Stadt Dorsten
Ansprechpartner:
Herr Schade (Tel.: 02362 66 34)

 
Wirtschaftsförderung der Stadt Gladbeck
Ansprechpartner:
Herr Oermann (Tel.: 02043 99-243; E-Mail dietrich.oermann@stadt-gladbeck.de)


Wirtschaftsförderung der Stadt Haltern am See
Ansprechpartner:
Frau Lichter (Tel.: 02364 933-272) 

 
Wirtschaftsförderung der Stadt Herten
Tel.: 02366 30 34 00


Wirtschaftsförderung der Stadt Marl
Ansprechpartner:
Herr Dr. Gehrke (Tel.:02365 99-2201; E-Mail: manfred.gehrke@marl.de)
Herr Nickel (Tel.: 02365 99-2792; E-Mail: wolfgang.nickel@marl.de)


Wirtschaftsförderung der Stadt Oer-Erkenschwick
Ansprechpartner:
Frau Husmann (Tel.: 02368 691-395)

 
Wirtschaftsförderung der Stadt Recklinghausen
Tel:. 02361 50-5050
E-Mail: wifoe@recklinghausen.de


Wirtschaftsförderung der Stadt Waltrop
Ansprechpartner:
Herr Tiessen (Tel.: 02309 930-230; E-Mail: burkhard.tiessen@waltrop.de)
Herr Paschek (Tel.:02309 930-353; E-Mail: thomas.paschek@waltrop.de)

Ansprechpartner in den Förderinstitutionen

Jobcenter Kreis Recklinghausen
Weblink: www.jobcenter-kreis-recklinghausen.de
E-Mail: kreis@vestische-arbeit.de
Ansprechpartner: Herr Schulte-Lünzum
Telefon: 02361 - 5825 200 


Agentur für Arbeit Recklinghausen

Weblink: www.arbeitsagentur.de
Telefonhotline: 0800 - 4 5555 20 (Arbeitgeber)* 


Unternehmen-Soforthilfe NRW
Weblink: www.land.nrw
Telefonhotline: 0208 - 3000 439 


Bundeswirtschaftsministerium
Weblink: www.bmwi.de
Telefonhotline: 030 - 18615 1515 


IHK Nord Westfalen
Weblink: www.ihk-nordwestfalen.de
Ansprechpartner: Herr Stein
Telefon: 0251 - 707 264 


Handwerkskammer Münster
Weblink: www.hwk-muenster.de
Telefonhotline: 0251 - 5203-555 


DEHOGA NRW
Weblink: www.dehoga-nrw.de
Telefonhotline: 02131 - 7518 220 


Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Weblink: www.lwl.org
Ansprechpartner: Herr Tölle (Telefon: 0251 591-8218)
Frau Volks (Tel. 0251 591-8411)
Herr Konopka (Tel. 0251 591-8136) 


Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Weblink: www.bmas.de