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Baustelle K6 - Brassertstraße und A52-Anschlusstelle Marl-Brassert

BaustelleK6nVor dem Hintergrund der Neuansiedelung von MetroLogistics genügt die Brassertstraße (K 6) zwischen der A52-Anschlussstelle Marl-Brassert und der Kreuzung „Am Kanal“ nicht den Anforderungen des geplanten Schwerlastverkehrs und muss umgebaut werden. Zusätzlich steigt durch die Erweiterung und Neuansiedlung weiterer Unternehmen, beispielsweise Evonik, im Umfeld die Verkehrsbelastung in den kommenden Jahren stark an. Um dieser Herr zu werden, wird die Brassertstraße in vier Abschnitten vollständig erneuert und verbreitert sowie die Anschlussstelle Marl-Brassert zur A52 umgebaut, verstärkt und komplett mit Ampeln ausgestattet.

In 2017/18 wurden dazu bereits Bauarbeiten in diesem Bereich durchgeführt. Mit den beiden Autobahn-Auffahrten wird nun der letzte Abschnitt dieser Maßnahme in Angriff genommen.

Wo wird gebaut?

Die Bauarbeiten für diesen letzten Abschnitt rund um die A52-Anschlusstelle Marl-Brassert betreffen den Kreuzungsbereich Paul-Baumann-Straße, die A52-Auf- bzw. Abfahrten in beiden Richtungen sowie die Brassertstraße selbst in diesem Bereich (siehe Übersichtsfoto oben).

Was wird genau gemacht?

Die Brassertstraße wird komplett erneuert. Dazu gehört:
  • der komplette Neuaufbau der Straße von der Schotter-Tragschicht bis zur Asphalt-Deckschicht,
  • die Fahrbahnentwässerung, d. h. Straßenabläufe und die Regenwasserkanalisation müssen neu angelegt und zu einem Versickerungsbecken geführt werden,
  • die Um- bzw. Neuverlegung sämtlicher in diesem Bereich vorhandener Versorgungsleitungen,
  • die Umlegung des Radwegs von der westlichen auf die östliche Straßenseite.
Zusätzlich werden die Autobahn-Anschlussstellen saniert und verbreitert. Beide Zufahrtsrampen bekommen eine zusätzliche Fahrspur sowie eine neue Ampel zur Zufahrtsregelung auf die Brassertstraße. In den Rampen selbst wird ein Teil der Fahrbahnen in Beton hergestellt, um die Belastung beim Bremsen schwerer LKWs besser abfangen zu können.

Was wird wann gemacht?

Die komplette Baumaßnahme ist in 11 Phasen von 0 bis 10 unterteilt. Diese sehen Sie auch auf der Abbildung. Die Phasen werden hintereinander abgearbeitet. Wann welche Phase starten kann, ist abhängig vom Start der vorangehenden Phase und dem Baufortschritt. Phase 0 beschreibt dabei die grundlegende Einrichtung der Verkehrsführung (Einbahnstraßenregelung) und den Rückbau der Verkehrsinseln als vorbereitende Maßnahme, Phase 10 befasst sich als letztes mit den Erdarbeiten am Versickerungsbecken.

Wie lange wird gebaut?

Dem Kreis Recklinghausen bleibt in Abstimmung mit den weiteren Baumaßnahmen in diesem Gebiet nur ein Zeitfenster ab August. Begonnen wird am Montag, 19. August, abgeschlossen sein sollen die Arbeiten bis Ende 2020.

Welche Sperrungen/Einschränkungen für den Verkehr wird es geben?

Die Brassertstraße wird von Brassert kommend in Richtung Dorsten-Wulfen zur Einbahnstraße. Wer in Richtung Brassert unterwegs ist, muss Umleitungen in Kauf nehmen, die zum Beispiel über die Autobahn oder die B58 führen. Die genauen Umleitungspläne finden Sie hier. Außerdem finden Sie die Umleitungskonzepte für weitere Phasen unter "Downloads".

Das Auffahren auf die Autobahn bleibt zu jederzeit möglich. Die Abfahrten müssen jedoch im Laufe der Arbeiten kurzzeitig gesperrt werden. Darüber wird der Kreis Recklinghausen frühzeitig gesondert informieren.

Auch der öffentliche Nahverkehr ist von der Sperrung betroffen. Bitte besuchen Sie für weitere Informationen die Internetseite der Vestischen Straßenbahnen GmbH unter www.vestische.de.

Parallel zu den Bauarbeiten des Kreises saniert Straßen NRW auch auf der A52 zwischen den Anschlussstellen Marl-Frentrop und Marl-Hamm, sodass auch dort mit Einschränkungen gerechnet werden muss. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des Landesbetriebs unter www.straßen.nrw.

Gibt es einen Radweg/Fußweg durch die Baustelle?

Radfahrer und Fußgänger können die Baustelle zu jeder Zeit passieren. Für sie gibt es kaum Einschränkungen. Allerdings werden sich die Trassenführungen im Zuge des Bauablaufes ändern. Bitte beachten Sie die dafür aufgestellten Absperrungen.

Wer ist an den Bauarbeiten beteiligt?

Die zuständige Baubehörde ist in Absprache mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW der Kreis Recklinghausen. Beteiligt wurden bei den Planungen neben dem Landesbetrieb auch die Stadt Marl, die mit der Paul-Baumann-Straße auch flächenmäßig betroffen ist. Die Stadt Marl und Straßen NRW (hier die Autobahnmeisterei Hamm) sind in diesem Verfahren gleichzeitig auch die zuständigen Verkehrsordnungsbehörden.

Wie viel kostet der Umbau?

Die Kosten werden sich insgesamt auf etwa 6 Millionen Euro belaufen. Davon finanziert der Landesbetrieb Straßen.NRW gut 60 Prozent, also etwa 3,6 Millionen Euro.

Um die Kosten möglichst gering zu halten, versuchten die Planer des Kreises Recklinghausen Synergieeffekte durch die bestehenden Arbeiten auf der Autobahn vor allem hinsichtlich der Verkehrssicherung zu nutzen und agieren in enger Abstimmung mit Straßen.NRW.

Was ist bereits gemacht worden?

Bauarbeiten gab es bereits in den vergangenen Jahren in dem Gebiet rund um die K6. So hat der Kreis Recklinghausen bereits einen großen Teil der K6 erneuert, die Verkehrsbeziehungen an Kreuzungen angepasst und neue Ampelanlagen installiert. Mit der Maßnahme rund um den Knotenpunkt Marl-Brassert enden die Arbeiten an der K6.